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Freitag, 29.10.2010

"Nürnberg: Unangenehmer Gegner"

Vor dem Spiel in Bremen sprach fcn.de mit Werders-Flügelflitzer Marko Marin.

fcn.de: Hallo Marko Marin, wie war es, am letzten Bundesligaspieltag in Mönchengladbach alte Freunde zu treffen?

Marko Marin: Es war schön mal wieder in dem Stadion zu spielen, in dem ich mein erstes Profi-Spiel absolviert habe. Ich hatte eine tolle Zeit in Mönchengladbach und kenne dort vom Platzwart bis zur Geschäftsführung wirklich alle. Deshalb freue ich mich immer zurückzukehren und alte Bekannte wieder zu treffen.

fcn.de: Das Ergebnis war sicher auch in Ihrem Sinne…

Marko Marin: Natürlich freue ich mich über den Sieg, aber ich hoffe, dass Gladbach so schnell wie möglich wieder da unten rauskommt. Ich konnte ihnen nach dem Spiel leider auch keinen Mut zusprechen, weil es in solch einer schwierigen Situation nicht leicht ist, die richtigen Worte zu finden.

fcn.de: Sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Marko Marin: Wir wissen, dass wir nicht optimal in die Saison gestartet sind, aber in den letzten Bundesliga-Spielen zeigt die Tendenz wieder nach oben. Wir haben zu Beginn nicht unser Potential abgerufen, hatten viele Verletzte und finden so langsam zu unserem gewohnten Spielrhythmus zurück. Diesen Weg wollen wir weitergehen und schauen jetzt von Spiel zu Spiel.

fcn.de: Werder ist dieser Tage viel unterwegs: Enschede, Gladbach, München und am Samstag geht es schon gegen den Club weiter – wie stecken Sie die Belastung weg?

Marko Marin: Diese Belastung ist für uns ja nicht neu. Wir haben in der letzten Saison bis zum Ende dafür gekämpft, dass wir in der Champions League spielen dürfen und sind in den letzten Jahren fast immer bis zum Schluss in allen drei Wettbewerben dabei gewesen. Wir müssen uns daher auf keine neue Situation einstellen.

fcn.de: Sie persönlich werden es am Samstag mit der Defensiv-Abteilung des 1. FCN zu tun bekommen. Worauf müssen Sie achten?

Marko Marin: Die Nürnberger können sehr geschlossen und kompakt verteidigen. Daher werden wir in der Offensive wohl eher wenige Räume bekommen. Aber diese wenigen Räume müssen wir dann nutzen.

fcn.de: Zwischen Werder und dem Club sind in der letzten Saison insgesamt zehn Tore gefallen – wie viele Tore gibt es in diesem Jahr?

Marko Marin: Für die Zuschauer sind torreiche Spiele natürlich immer reizvoll. Mir wäre es allerdings lieber, wenn die Tore dieses Mal nur auf unserer Seite fallen. Wir sind auf jeden Fall gewarnt, Nürnberg hat schon in Hamburg und Leverkusen gezeigt, welch unangenehmer Gegner sie sein können.