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Profis Freitag, 17.07.2015

Niclas Füllkrug: Wieder mittendrin

Foto: Sportfoto Zink

Im März erlitt Niclas Füllkrug einen Knorpelschaden im linken Knie. Inzwischen ist der Offensivspieler allerdings wieder zurück im Team.

Ziemlich genau vor vier Monaten kreuzten sich gleich zwei unglückliche Momente innerhalb von 90 Minuten für den 1. FC Nürnberg. Eine couragiert auftretende Weiler-Elf musste sich mit einer 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Heidenheim geschlagen geben. Zu allem Ärgernis verletzte sich Flügelstürmer Niclas Füllkrug derart, dass ein operativer Eingriff unumgänglich war. Die Diagnose: Knorpelschaden im linken Knie.

Eine Verletzung, bei der sich jeder Spieler auf eine längere Pause und viel Arbeit fürs Comeback einstellen muss. "Es war täglich viel zu tun. Ich habe jeden Tag sechs bis sieben Stunden lang Übungen absolviert", sagt Niclas Füllkrug rückblickend auf seine Zeit in der Reha. Schließlich war es sein Ziel, bis zum Saisonauftakt wieder zur Mannschaft zu stoßen. Die harte Arbeit im Reha-Zentrum Donaustauf hat sich inzwischen bezahlt gemacht.

Training individuell und mit der Mannschaft

Die Leidenszeit ist beendet, früher als gedacht: "Der Knorpel ist schon wieder komplett nachgewachsen und hat schon wieder seine alte Stärke", erklärt er. Bereits im Juli absolvierte er zusammen mit Mannschaftskollege Willi Evseev und Athletik- und Rehatrainer Tobias Dippert seine ersten Laufeinheiten. Die Verletzung lag zu diesem Zeitpunkt gerade einmal drei Monate zurück. 

Inzwischen ist der gebürtige Hannoveraner wieder fester Bestandteil des Mannschaftstrainings. Während er im Trainingslager in Grassau noch langsam herangeführt wurde, war er im Kurztrainingslager in Bamberg schon wieder mittendrin.

Zwei Kurzeinsätze

Die Belohnung erfolgte im Testspiel gegen den 1. FC Schweinfurt, René Weiler gewährte Niclas Füllkrug ein 13-minütiges Comeback nach seiner Verletzungspause. Auch gegen Kickers Würzburg durfte er in der Schlussviertelstunde mitwirken. Zur Bestform fehlt freilich noch ein bisschen was, doch Niclas Füllkrug weiß: "Bei so einer Verletzung muss man geduldig bleiben."