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Profis Montag, 18.03.2019

Nachbericht Frankfurt: Wenn das Wörtchen "knapp" nicht wär'

Foto: Sportfoto Zink

Vor der Länderspielpause unterlag der Club einmal mehr knapp. "Am Ende wäre ein glückliches Unentschieden möglich gewesen, so ist die Niederlage aber trotzdem verdient", bilanzierte Cheftrainer Boris Schommers.

  • Die Nachbetrachtung

Das Wort "knapp" dürften viele Cluberer in diesen Tagen und Wochen wohl nicht mehr hören können. Knapp daneben gehen derzeit die aussichtsreichen Torchancen, die der FCN in dieser Saisonphase liegen lässt. Knapp war der Elfmeter von Behrens in Hoffenheim, knapp drüber ging auch der Kopfball aus aussichtsreicher Position in der Anfangsphase am Sonntagnachmittag. Und so beendete der FCN zum vierten Mal in Folge eine Bundesliga-Partie mit einer Niederlage - wohlgemerkt knapp.

"Der Druck wird immer größer", weiß auch Törles Knöll angesichts des 20. Bundesligaspiels in Folge ohne Sieg. Vor allem die Offensive zündet derzeit nur schwerlich. Zwei Tore aus den letzten sechs Spielen ist die bittere Bilanz, dabei sind (gute) Tormöglichkeiten ja gegeben. Komplimente gibt's vom Cheftrainer Boris Schommers dennoch. "Bis zur letzten Sekunde haben sie einen großen Kampf geboten." Der ein oder andere in den letzten Wochen arg strapazierte Frankfurter Akteur hoffte vor dem Spiel sicherlich, dass die Partie gegen das Schlusslicht vorzeitig entschieden und Kräfte so geschont werden könnten. Dass dies nicht gelang, lag sicherlich einerseits am Unvermögen der Eintracht-Offensive, andererseits aber auch am guten Defensivverhalten der Cluberer. "Dass Frankfurt eine Viertelstunde vor Schluss erst Haller und wenig später Rebic einwechseln musste, ist ein Kompliment für uns", findet daher auch Schommers.

  • Das sagen die Medien:

nordbayern.de: "Wieder nichts! Der Club hat am Sonntagnachmittag trotz ordentlicher Leistung bei der Frankfurter Eintracht mit 0:1 das Nachsehen. Der Rückstand auf Platz 16 wächst und wächst, was ein Stück weit vielleicht auch mit einer vergebenen Großchance in der Anfangsphase zu tun hatte."

Spiegel Online: "Drei Tage nach dem beeindruckenden Einzug ins Europa-League-Viertelfinale machten die Frankfurter auch vor den weiterhin verletzungsgeplagten Tabellenletzten nicht Halt. Dabei kamen die Nürnberger gut in die Partie, hatten durch Hanno Behrens (3.) auch die erste gefährliche Möglichkeit des Spiels. Im Laufe der erste Hälfte war es jedoch vor allen Filip Kostic, den die Gäste nicht aufhalten konnten."

  • Das sagen die Fans:

Nico Twinn (via Facebook): "Bei Schalke fehlt die Einstellung, bei uns die Qualität.. zusammen wären wir ein gutes Team!"

Oliver Vollmer (via Facebook): "Das ist wie jede Woche "David gegen Goliath". Leider fehlen eben die Mittel dazu, um in der Bundesliga zu bestehen. Was mich aber als Fan mit Stolz erfüllt, ist die Tatsache, dass die Jungs kämpfen, als gäbe es kein Morgen mehr."

  • Der Ausblick

Vor der wohl wichtigsten Saisonphase des FCN (Augsburg, Stuttgart, Schalke) steht eine Länderspielpause (Löwen ist als einziger Akteur unterwegs) an. Zehn Tage, die Club-Coach Boris Schommers mit der Mannschaft nutzen möchte, um sie bestmöglich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. "Natürlich hoffen wir auch, dass der ein oder andere von der Verletztenliste zurückkehrt und unsere Möglichkeiten erhöht." Ondrej Petrak kehrte am Montagvormittag ins Mannschaftstraining zurück, gleiches sollen ihm Kevin Goden und Virgil Misidjan zeitnah nachmachen.

Spielpraxis sammelt der Club am Freitag. Am Sportpark Valznerweiher gastiert mit FK Mlada Boleslav ein tschechischer Erstligist. Anstoß ist um 14.30 Uhr auf dem Max-Morlock-Platz.