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Profis Freitag, 29.11.2013

"Müssen konzentriert sein und uns auf harten Kampf einstellen."

Stefan Kießling spielte einst im Club-Dress. Seit sieben Jahren geht er für Leverkusen auf Torejagd. fcn.de sprach vor der Partie mit ihm.

Foto: Sportfoto Zink

fcn.de: Seit Ihrem Wechsel vom 1. FCN zu Bayer Leverkusen sind Sie schon etliche Male gegen den Club angetreten. Hat sich inzwischen eine gewisse Routine entwickelt oder sind diese Spiele noch immer anders als gegen andere Gegner?

Stefan Kießling: Ehrlich gesagt ist es tatsächlich schon zur Routine geworden. Ich bin jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit bei Bayer 04. Das ist mein Verein, und das weiß auch jeder. Zu Nürnberg gibt es inzwischen gar nicht mehr so viele Verknüpfungspunkte, auch wenn ich den einen oder anderen natürlich noch kenne. Da hat sich in den Jahren eine Menge verändert.

fcn.de: Sie sind in Oberfranken geboren und aufgewachsen und haben dann fünf Jahre beim Club gespielt. Mittlerweile sind Sie seit mehr als sieben Jahren im Rheinland zu Hause. Wie verbunden sind Sie Ihrer fränkischen Heimat noch?

Stefan Kießling: Natürlich ist das noch meine Heimat, dort habe ich noch Freunde und Verwandte. Aber mein Leben spielt sich überwiegend in Leverkusen ab. Ich habe dort meine Familie gegründet, und inzwischen fühle ich mich dort auch zuhause.

fcn.de: Während Bayer Leverkusen in der Bundesliga oben mitspielt, befindet sich der 1. FCN in der unteren Tabellenhälfte. Was für eine Partie erwarten Sie am Samstag?

Stefan Kießling: Gerade weil sie jeden einzelnen Punkt brauchen, werden uns die Nürnberger das Leben schwer machen. Grundsätzlich erwartet jeder von uns einen Sieg, das kann für eine Mannschaft, die nichts zu verlieren hat, durchaus von Vorteil sein. Wir müssen total konzentriert sein und uns auf einen harten Kampf einstellen.

fcn.de: In 12 Spielen haben Sie neun Tore gegen den 1. FC Nürnberg erzielt. Warum treffen Sie gegen Ihren Ex-Verein offenbar besonders gerne?

Stefan Kießling: Manche Dinge kann man nicht erklären. Bisher ist es für mich gegen den Club immer gut gelaufen – gegen Stuttgart zum Beispiel auch. Ich glaube aber nicht, dass es da eine Gesetzmäßigkeit gibt.

fcn.de: Mit 29 Jahren gehören Sie zu den erfahrenen Spielern in Leverkusen. Wie würden Sie Ihre Rolle innerhalb des Teams und Vereins beschreiben?

Stefan Kießling: Ich bin im Laufe der Jahre in eine gewisse Position hineingewachsen. Ich kann sicherlich eine gewisse Erfahrung weitergeben und die Mannschaft auf dem Platz mit anführen. Und ich versuche, dem Team  in jeglicher Hinsicht zu helfen – sei es auf dem Platz oder auch abseits davon.

fcn.de: Ihr erstes Kochbuch ist gerade auf dem Markt erschienen. Gibt es vielleicht eine fränkische Spezialität, die Sie gerne essen, aber im Rheinland vermissen?

Stefan Kießling: Vermissen muss man eigentlich nichts. Ich koche gerne, es gibt alle Zutaten – auch im Rheinland kann man also fränkisch essen, wenn man das will.