Miro Klose mit dem Blick auf "ein besonderes Stadion"
Der bisher letzte terminierte "Flutlicht-Freitag" führt den Club Ende dieser Woche an die Castroper-Straße nach Bochum. Cheftrainer Miroslav Klose fährt dabei mit guten Erinnerungen und einer klaren Mission ins Ruhrgebiet.
Mit dem Rückenwind aus dem 5:1-Heimsieg starteten Justvan, Zoma und Co. am Montag in die neue Trainingswoche vor dem Auswärtsspiel beim VfL Bochum. Zuvor wurde der jüngste Erfolg aber noch einmal analysiert, ehe dann die neue Trainingswoche mit Schwung und Intensität gestartet wurde: „Das Wichtigste ist, dass wir aus dem Spiel unsere Dinge mitnehmen. Am Freitag haben wir direkt wieder die Chance vorzulegen“, scheint es so, als hätten sich Miro Klose und seine Mannschaft so langsam mit den Freitagabendspielen angefreundet.
Wo bei Klose und seinen Jungs aber keine Freude aufkommt, ist der Blick auf die Auswärtstabelle. Denn diese gilt es schnellstmöglich zu ändern: „Wir haben die Auswärtsstatistik im Kopf. Auf dem Platz, auf dem wir derzeit sind, wollen wir nicht stehen. Das haben wir angesprochen und jetzt ist die Chance, zweimal auswärts zu punkten“, so der Clubcoach mit Blick auf die beiden kommenden Spiele im Ruhrstadion und dann eine Woche später im Olympiastadion.
Erinnerungen an einen Doppel- bzw. Dreierpack
Seit dem Auswärtssieg in Dresden anfangs November ist der FCN im fremden Stadien sieglos. Auch der Blick ins Archiv zwecks Auswärtspartien beim VfL macht klar, dass in dieser Statistik klarer Änderungsbedarf herrscht: Zuletzt fuhr der Club in der Bundesligasaison 2006/07 siegreich von der Castroper Straße nach Hause, durfte damals durch einen späten Doppelpack von Ivan Saenko in der 88. und 90+1. Minute jubeln. Es einmal mehr zeigt, dass die Aufgabe ‚Bochum auswärts‘ keine leichte ist: „Was Bochum will, ist klar. Sie gehen auf Intensität. Wir müssen ihnen unser Spiel aufdrücken“, bereiten sich die ClubMänner intensiv darauf vor, um die Statistik am Freitag ein wenig aufbessern zu können.
Durch die Kombination von Flutlicht, der jüngsten Form seiner Mannschaft und der traditionellen Spielstätte ist die Vorfreude bei Cheftrainer Klose groß: „Das Stadion ist besonders – auch für mich. Ich bin dort mal zur Halbzeit eingewechselt worden und habe drei Dinger gemacht“, weiß er, als er den SV Werder Bremen in seiner ersten Saison für die Werderaner damals zum 4:1-Auswärtssieg schoss.