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Profis Mittwoch, 08.03.2017

Michael Köllner: Der Blick geht nach vorn

Foto: Sportfoto Zink

Seit Dienstag ist Michael Köllner Cheftrainer beim Club. Der 47-Jährige will das einbringen, was er am besten kann: hart arbeiten.

Ob er mit diesem Tag nun der bekannteste Teilnehmer seines damaligen Fußballlehrer-Lehrgangs sei, wurde Michael Köllner bei seinem ersten Medientermin als neuer Cheftrainer des 1. FCN gefragt. Der 47-Jährige hielt kurz inne, schmunzelte ein wenig und antwortete dann scherzhaft: "Jürgen Klopp ist wahrscheinlich doch noch etwas bekannter. Olaf Thon wohl auch. Und Paul Lambert, Champions-League-Sieger mit Dortmund und aktuell Trainer in England, kennt sicherlich auch der eine oder andere."

Seit Dienstag, 07.03.17, kennen den Namen Michael Köllner aber wohl zumindest alle Club-Fans. Der gebürtige Oberpfälzer ist bis auf Weiteres neuer Cheftrainer des Club und folgt damit auf Alois Schwartz. Lange überlegen musste Köllner nicht, als ihn Sportvorstand Andreas Bornemann auf die Aufgabe ansprach: "Ich wollte Flagge zeigen und dem Verein und vor allem der Mannschaft helfen."

"Wir brauchen auch die Fans"

Sein neues Team war in den letzten Wochen hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hatte zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert. Aktuell rangiert der Club mit 29 Zählern auf Platz 11 der Tabelle. Doch mit dem Blick in die Vergangenheit will sich Köllner gar nicht allzu lange aufhalten. "Es ist nicht an der Zeit, Trauer zu tragen. Wir müssen nach vorne schauen."

Deshalb packte der Fußballlehrer auch gleich an, führte an seinen ersten Tagen viele Gespräche, tauschte sich aus, plante die nächsten Trainingseinheiten und analysierte den kommenden Gegner, um am Sonntag beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld bestmöglich vorbereitet zu sein. "Wir brauchen eine Mannschaft, die die Fans überzeugen kann. Wir brauchen aber auch die Fans, um überzeugen zu können", so Köllner.

"Rund um die Uhr"

Um am Sonntag mit einem Sieg loszulegen und auch die kommenden Wochen möglichst erfolgreich zu meistern, dafür ordnet Köllner alles unter. "Er lebt rund um die Uhr für diesen Verein", beschreibt Andreas Bornemann den Mann, der vor seiner Beförderung Leiter des NachwuchsLeistungsZentrums und U21-Trainer in Personalunion war. Köllner selbst sagt dazu nur: "Ich versuche hart zu arbeiten. Das ist meine Stärke." Und von dieser harten Arbeit sollen nun die Profis profitieren.