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Profis Donnerstag, 21.11.2013

"Lieber morgen als übermorgen gewinnen"

Club-Trainer Gertjan Verbeek ist heiß auf den ersten Dreier. Auf eine Personalie hat er sich fürs Wolfsburg-Spiel bereits festgelegt.

Foto: Sportfoto Zink

Am Samstag, 23.11.13, empfängt der 1. FC Nürnberg im heimischen Grundig Stadion den VfL Wolfsburg und möchte nach der Länderspielpause jetzt endlich den ersten Sieg einfahren. "Ich möchte lieber morgen als übermorgen gewinnen", so Trainer Gertjan Verbeek auf der Pressekonferenz am Donnerstag, 21.11.13. Der Vorbericht.

  • Die Situation

Nach der Länderspielpause kehrten im Laufe der Woche alle Nationalspieler wieder zurück an den Sportpark Valznerweiher, wo anschließend die intensive Vorbereitung auf die Partie gegen den VfL Wolfsburg begann, die vor allem für Makoto Hasebe nicht irgendeine ist: „Ich habe noch viele Freunde in Wolfsburg und freue mich sehr auf das Spiel gegen meinen Ex-Klub.“

Trainer Gertjan Verbeek weiß aber: „Es macht den Spielern nichts aus, dass sie auf ihren ehemaligen Trainer treffen. Aber natürlich ist es speziell.“ Der VfL konnte die letzten vier Partien allesamt gewinnen, für Verbeek heißt das aber nicht, dass ein Sieg unmöglich ist: „Wolfsburg spielt ein hohes Pressing. Wir müssen hinter die erste Linie kommen, dann kriegen wir Chancen.“

  • Das Personal

Verbeek muss auch gegen die Wölfe Timo Gebhart ersetzen. Außerdem hat Berkay Dabanli mit Schulterproblemen zu kämpfen und konnte in dieser Woche noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Alle eingesetzten Nationalspieler kamen ohne Verletzung von ihren Länderspielreisen zurück nach Nürnberg und stehen somit zur Verfügung. Sowohl Emanuel Pogatetz (Jochbein- und Kieferhöhlenbruch) als auch Adam Hlousek (Nasenbeinbruch) werden gegen den VfL mit von der Partie sein.

Genaue Details zur Aufstellung wollte Verbeek noch nicht bekannt geben, legte sich aber darauf fest, dass "Mike Frantz nach zwei guten Spielen gegen Freiburg und Gladbach wieder in der Startformation stehen wird".

  • Der Gegner

Trainer Dieter Hecking kehrt an diesem Wochenende zum ersten Mal an seine alte Wirkungsstätte zurück. Drei Jahre saß er auf der Bank des 1. FCN, bevor er den Club vor rund einem Jahr in Richtung Wolfsburg verließ. Im Gegensatz zum Club können die Niedersachsen in dieser Saison keine Unentschieden. In den ersten zwölf Begegnungen fuhr die Hecking-Elf sieben Siege ein und musste sich fünfmal geschlagen geben. In der Tabelle bedeutet das im Moment Platz fünf mit 21 Zählern.

Obwohl die Tabellensituation definitiv für die Gäste spricht, lässt Diego Benaglio Vorsicht walten: „Wir wissen, dass uns mit Nürnberg ein guter Gegner erwartet, der jedoch in letzter Zeit nicht die positiven Ergebnisse einfahren konnte. Sie stehen unter Druck und werden alles daran setzen, zuhause die drei Punkte zu holen.“ Der VfL Wolfsburg muss im Frankenland auf Ja-Cheol Koo, Christian Träsch und Vieirinha, die allesamt verletzungsbedingt ausfallen, verzichten. Diego kann dagegen wohl spielen.

  • Die Fakten

Der Club erwartet gegen die Niedersachsen circa 36.000 Zuschauer, darunter 253 Gästefans. Für alle, die noch keine Karte haben, gibt es hier die Möglichkeit, sich noch eine zu sichern. Ab etwa 13 Uhr setzt Regio Franken zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion zusätzliche S- und Regionalbahnen ein. Auch die Züge der S3 in Richtung Neumarkt halten vor Spielbeginn am Stadion. Im Stadtverkehr Nürnberg verstärkt die VAG die Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum. Die Eintrittskarten gelten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als KombiTicket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Das letzte Aufeinandertreffen gegen den VfL in Nürnberg konnte der Club mit 1:0 für sich entscheiden. Den Siegtreffer erzielte damals Timo Gebhart. Nach dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg erwartet die U23 am Sonntag, 24.11.13, um 14.00 Uhr den FC Bayern München II im Grundig Stadion. Mit der Eintrittskarte vom VfL-Spiel kann jeder Fan die Partie der U23 zum halben Preis verfolgen.