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Profis Dienstag, 24.09.2019

Leihspieler-Roundup: Rhein bringt Kickers auf Erfolgsspur

Foto: Sportfoto Zink

Fünf Spieler des 1. FC Nürnberg sind derzeit an verschiedene Vereine ausgeliehen. Einer von ihnen ist Simon Rhein, der am vergangenen Wochenende erstmals für seinen neuen Klub traf. fcn.de wirft einen Blick auf die Saisonstarts der Leihspieler.

  • Simon Rhein

Nur zwei Siege aus den ersten sieben Spielen: Die Würzburger Kickers fanden sich Ende August auf einem Abstiegsplatz der 3. Liga wieder. Das Team von Trainer Michael Schiele schlug daher am Deadline-Day nochmal auf dem Transfermarkt zu, lieh Mittelfeldspieler Simon Rhein vom 1. FC Nürnberg aus. Der Youngster soll bei den Kickers mehr Einsatzzeiten bekommen als zuletzt am Valznerweiher, gleichzeitig für sportliche Erfolge der Würzburger sorgen. Bislang gelang dies mehr als ordentlich: Der 21-Jährige fügte sich nahtlos in die Mannschaft ein und spielt von Beginn an eine tragende Rolle im Team.

„Ich bin super im Team aufgenommen worden, die Mannschaft hat es mir sehr leicht gemacht", verrät Rhein, der zunächst in Mannheim (2:1-Sieg) sein Kickers-Debüt feierte, ehe er im ersten Heimauftritt gegen Meppen sogar einen sehenswerten Treffer zum 3:2-Erfolg beisteuerte. "Über meine ersten beiden Ligaspiele mit den Siegen in Mannheim und gegen Meppen bin ich sehr glücklich. Vor allem einen Treffer beim Heimdebüt zu erzielen, war ein besonderes Gefühl.“

  • Dominik Steczyk:

Anfang Juli wechselte Polens U20-Nationalspieler Dominik Steczyk leihweise in die Heimat. Bei Piast Gliwice will der Angreifer Matchpraxis in Polens höchster Spielklasse sammeln. Beim polnischen Meister kam Steczyk bereits auf sechs Ligaeinsätze, dazu spielte Steczyk zweimal in der Europa-League-Quali (jeweils gegen FC Riga).

In den letzten beiden Begegnungen blieb Steczyk allerdings auf der Bank, kam gegen Cravocia Krakau (0:2) und Rakow (2:1) nicht zum Einsatz. Nach neun Spieltagen (vier Siege, zwei Remis, drei Niederlagen) steht Piast Gliwice im oberen Mittelfeld der Tabelle.

  • Jakov Medic & Törles Knöll:

Ein Punkt aus sieben Spielen: Der Saisonstart von Aufsteiger Wehen Wiesbaden war alles andere als erfolgreich. Mittendrin: die Club-Leihgaben Jakov Medic und Törles Knöll. Der bullige Innenverteidiger Medic hat sich inzwischen in die Startelf der Wiesbadener gekämpft, nachdem er an den ersten fünf Spieltagen noch nicht zum Einsatz kam. Gegen Fürth (1:2) und Arminia Bielefeld (2:5) am vergangenen Wochenende spielte Medic jeweils durch.

Törles Knöll fehlte den Wiesbadenern zuletzt aufgrund einer Zerrung, der Stürmer soll allerdings zeitnah wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Gegen Bochum (3:3) und Regensburg (0:5) wurde der ehemalige Junioren-Nationalspieler jeweils eingewechselt, wartet allerdings noch auf seinen Premieren-Treffer.

  • Kevin Goden:

Kevin Goden schloss sich kurz vor Ende der Transferperiode Eintracht Braunschweig an, für die er ein Jahr lang auflaufen wird. Nachdem er im Heimspiel gegen Hansa Rostock noch nicht im Kader stand, feierte Goden in der Partie bei Viktoria Köln am vergangenen Wochenende sein Löwen-Debüt, als er in der 55. Minute eingewechselt wurde.

Nach derzeit neun Spieltagen mischen die Braunschweiger im Aufstiegskampf kräftig mit, stehen mit 19 Punkten auf Rang drei – punktgleich mit dem Halleschen FC und einen Zähler hinter Spitzenreiter Unterhaching.