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Profis Mittwoch, 01.04.2020

Kurzarbeit und Gehaltsverzicht - alle leisten ihren Beitrag

Foto: Sportfoto Zink

Der 1. FC Nürnberg tritt in der Corona-Krise geschlossen und solidarisch auf. Zum Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Verbesserung der Liquidität des Vereins hat der 1. FCN ab 1. April 2020 Kurzarbeit beantragt.

„Wir sind unseren Mitarbeitern, die sich gerade jetzt zu einhundert Prozent für den Verein einbringen wollen, dankbar, dass sie freiwilliger Kurzarbeit zugestimmt und diese neue Situation angenommen haben“, sagt Niels Rossow, Kaufmännischer Vorstand des 1. FC Nürnberg. Der überwiegende Teil der Arbeitsgrundlage ist derzeit für die Mitarbeiter in NachwuchsLeistungsZentrum, Fan Shops und gewissen Bereichen der Geschäftsstelle entfallen. Dies fängt die Regelung zur Kurzarbeit auf.

Darüber hinaus werden die Mannschaft, das Trainerteam und Mitarbeiter der Lizenzabteilung freiwillig auf Teile ihres Gehaltes verzichten. „Die Mannschaft hat ein klares Zeichen für den Verein und die Region gesetzt. Diese Solidaritätsgemeinschaft unterstreicht, wie groß die Identifikation ist“, sagt Robert Palikuca, Vorstand Sport des 1. FC Nürnberg. Trainer Jens Keller ergänzt: „Der Verzicht auf Teile des Gehalts ist eine absolute Selbstverständlichkeit. In solchen Phasen des Lebens geht es nur gemeinsam. Der Club beweist damit, wie eng wir zusammenstehen.“

Team unterstützt stadtbezogenes Projekt

Zusätzlich zum Gehaltsverzicht möchte das Team in dieser für alle schwierigen Zeit solidarisch agieren und ein stadtbezogenes Projekt unterstützen.   

Der gesamte Verein trägt zur Zukunftsträchtigkeit des 1. FCN bei. Auch die Vorstände werden ihren Beitrag leisten und freiwillig auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten. „Der Vorstand arbeitet mit allen involvierten Abteilungen an den erforderlichen Schritten für ein ganzheitliches Konzept, das alle Bereiche unseres Vereins, in dieser herausfordernden ungewissen Zeit der Corona-Krise, wirtschaftlich stärkt“, sagt Dr. Thomas Grethlein, Aufsichtsrats-Vorsitzender des 1. FC Nürnberg.