Business Montag, 28.09.2026

Juniorinnen: Sechs-Punkte-Wochenende

Foto: fcn.de

Sowohl die U16, als auch die U17 konnten ihre Partien am Wochenende jeweils für sich entscheiden. Während die Mettner-Elf gegen den DFK Falke Nürnberg einen ungefährdeten 5:0-Erfolg feierte, setzte sich die U17 in ihrem ersten Heimspiel der neuen Saison mit 4:2 gegen den 1. SC Feucht durch.

  • U17 belohnt starken Start

Nachdem die Piskol-Elf in den vergangenen Wochen häufiger Schwierigkeiten in den Anfangsphasen gehabt hatte, präsentierte sie sich gegen den 1. SC Feucht von Beginn an deutlich wacher. Die ClubJuniorinnen bestimmten zunächst das Geschehen, hatten mehr Ballbesitz und setzten auch offensiv die besseren Akzente. Kelava sorgte bereits in der achten Minute für die frühe Führung.

Feucht blieb vor allem mit langen Bällen gefährlich, doch Lopitzsch war zunächst zur Stelle (13.). Wenig später setzte Kelava den gegnerischen Torhüter unter Druck und erzwang einen unkontrollierten Befreiungsschlag. Kerres reagierte am schnellsten und traf direkt zum 2:0 (16.).

In der Folge ließ die U17 jedoch sowohl mit als auch gegen den Ball etwas nach und agierte weniger kompakt. Die Gäste nutzten diese Phase und kamen mit einem Doppelschlag in der 28. und 31. Minute zum 2:2-Ausgleich. Noch vor der Pause schlugen die Nürnbergerinnen allerdings zurück. Harneid setzte Kerres mit einem Steckpass in Szene, die den Ball stark mitnahm und zur erneuten Führung einschob (35.).

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte der FCN den besseren Start. Nach einer Balleroberung von De Michael legte Kelava für Barthel ab, die sehenswert zum 4:2 traf (36.). Feucht gab sich dennoch nicht geschlagen und sorgte mit langen Bällen immer wieder für Gefahr. Lopitzsch parierte mehrfach stark, zudem klärte Brus einmal für die bereits geschlagene Torhüterin auf der Linie.

Auch die Piskol-Elf kam zu weiteren Möglichkeiten, ein weiterer Treffer fiel jedoch nicht mehr. Damit brachten die ClubJuniorinnen den Zwei-Tore-Vorsprung bis zum Schlusspfiff über die Zeit.

„Am Ende geht der Sieg in Ordnung, weil wir mit dem Ball gut agiert haben und über weite Strecken dominant aufgetreten sind“, bilanzierte Dominik Piskol. „Gegen den Ball hatten wir allerdings Phasen, in denen wir den Gegner immer wieder zurück ins Spiel gebracht haben. Daran müssen wir weiter arbeiten. Gerade in den Anfangsphasen haben wir heute aber gezeigt, was wir leisten können. Darauf können wir aufbauen.“

 

  • U16 kontrolliert Partie gegen Falke

Gegen einen tiefstehenden Gegner übernahmen die U16-Juniorinnen von Beginn an die Kontrolle und hatten viel Ballbesitz. Nach 17 Minuten belohnte David den guten Start mit dem Führungstreffer. Nur zwei Minuten später erhöhte Depperschmidt auf 2:0 (19.), ehe David mit ihrem zweiten Treffer für das 3:0 sorgte (22.).

Auch darüber hinaus erspielten sich die Nürnbergerinnen zahlreiche Möglichkeiten, ließen vor der Pause jedoch einige davon ungenutzt. Entsprechend ging es trotz deutlicher Überlegenheit mit der Drei-Tore-Führung in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen wenig. Die Mettner-Elf bestimmte weiterhin die Partie und ließ den Ball überwiegend in den eigenen Reihen laufen. Geißendörfer erhöhte nach 59 Minuten auf 4:0, ehe Held in der 68. Minute den 5:0-Endstand herstellte. Weitere Treffer verhinderte unter anderem der gegnerische Torhüter mit mehreren Paraden. Durch zahlreiche Wechsel erhielten zudem alle Spielerinnen ausreichend Einsatzzeit.

Trotz des deutlichen Ergebnisses sah Trainerin Sera Mettner noch Entwicklungspotenzial: „Auch wenn das Ergebnis gut aussieht, sind wir mit unserem Auftritt nicht zufrieden. Wir müssen aus unserer Überlegenheit deutlich mehr machen. Unser Fokus liegt auf der Ausbildung der Spielerinnen. Gerade in solchen Spielen dürfen wir uns nicht dem Gegner anpassen, sondern müssen unser Spiel durchziehen, an unsere Grenzen gehen und uns selbst immer weiter fordern.“


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