Juniorinnen kompakt: Wochenende ohne Punkte
Für die beiden Juniorinnen-Mannschaften gab es am vergangenen Wochenende nichts zählbares zum mitnehmen. Sowohl U19, als auch U17 mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben.
- · U19: Keine Punkte gegen Weinberg II
Die höchste Ausbildungsmannschaft der ClubFrauen musste sich im Heimspiel gegen den SV 67 Weinberg II mit 0:3 geschlagen geben und verpassten es, ihre spielerische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen.
Die Mannschaft von Trainer Joschka Hobitz startete gut in die Partie und kam direkt mit der ersten Aktion zu einem vielversprechenden Angriff, der zur Ecke geklärt wurde. In der Folge entwickelte sich ein klares Bild: Der FCN hatte deutlich mehr Ballbesitz, suchte immer wieder den Weg in die Tiefe, konnte sich jedoch kaum zwingende Torchancen erarbeiten. Weinberg konzentrierte sich überwiegend auf die Defensive und versuchte, über Konter Akzente zu setzen – diese wurden jedoch zunächst konsequent verteidigt. Die beste Gelegenheit der Gäste war ein Distanzschuss an die Latte (24.), ansonsten blieb die Partie bis zur Pause weitgehend ungefährlich.
Nach dem Seitenwechsel verloren die Club-Juniorinnen zunehmend den Rhythmus. Zwar blieb der Ballbesitzvorteil bestehen, doch häuften sich die Ungenauigkeiten im Spielaufbau, wodurch es immer seltener gelang, kontrolliert ins letzte Drittel vorzudringen. Die Führung für die Gäste fiel dann überraschend: Ein Distanzschuss aus rund 16 Metern konnte nicht mehr geblockt werden und schlug zentral im Tor ein (69.). Nur wenige Minuten später erhöhte Weinberg nach einer Ecke, als ein zweiter Ball vor die Füße einer Gegenspielerin fiel, die entschlossen abschloss (73.). Der Doppelschlag zeigte Wirkung. Der FCN versuchte zwar, mit offensiveren Wechseln noch einmal zurück ins Spiel zu finden, konnte sich jedoch keine nennenswerten Chancen mehr erspielen. Kurz vor Schluss fiel nach einem Ballverlust im Spielaufbau die endgültige Entscheidung, als der Ball im langen Eck zum 0:3 einschlug (85.).
Trainer Joschka Hobitz ordnete die Partie im Anschluss klar ein: „Insgesamt war das ein gebrauchter Tag für uns. Mit der Spielkontrolle, die wir vor allem in der ersten Halbzeit hatten, hätten wir deutlich mehr Ertrag erzielen müssen. Die Niederlage fällt am Ende vielleicht etwas zu hoch aus, dennoch müssen wir uns kritisch hinterfragen. Uns hat es vor allem an der nötigen Durchschlagskraft im letzten Drittel gefehlt. Daran gilt es in den kommenden Spielen anzusetzen.“
- · U17: Deutliche Niederlage gegen den ASV Neumarkt
Die U17 musste sich dem ASV Neumarkt mit 0:7 geschlagen geben, zeigten dabei jedoch eine engagierte und geschlossene Mannschaftsleistung. Die Voraussetzungen waren alles andere als optimal: Durch mehrere verletzungsbedingte Ausfälle war die Kadersituation angespannt, zudem musste Büyuk kurzfristig beim Warm-up passen. Entsprechend war klar, dass die Mannschaft von Trainer Dominik Piskol vor allem defensiv gefordert sein würde.
Dennoch kamen die Club-Juniorinnen gut in die Partie und ließen zunächst wenig zu. Die frühe Führung für die Gäste fiel unglücklich, als eine Hereingabe ins eigene Tor abgefälscht wurde (8.). In der Folge blieb das Spiel ausgeglichen, der FCN ließ den Ball ordentlich laufen, konnte jedoch offensiv kaum Durchschlagskraft entwickeln. Neumarkt nutzte hingegen seine Umschaltmomente konsequent: Nach einer Flanke landete der zweite Ball beim Gegner, der zum 0:2 einschob (19.). Wenig später führte ein Fehler im Spielaufbau zum dritten Gegentreffer (23.). Mit einem 0:3 ging es in die Halbzeitpause.
Im zweiten Durchgang machte sich der Kräfteverschleiß zunehmend bemerkbar. Die Intensität ließ etwas nach, während Neumarkt den Druck weiter erhöhte und früher attackierte. Die ClubJuniorinnen kamen zwar immer wieder in die Nähe der letzten Linie, konnten die Bälle dort jedoch zu selten sichern. FCN-Torhüterin Bittner konnte sich mehrfach auszeichnen und verhinderte weitere Treffer zunächst stark (50., 62.), war bei den weiteren Gegentoren zum 0:4 (42.), 0:5 (45.), 0:6 (56.) und 0:7 (70.) jedoch machtlos. Die beste Offensivaktion der Nürnbergerinnen hatte von Eyb nach einer sehenswerten Kombination über mehrere Stationen, ihr Abschluss blieb jedoch ohne Erfolg (68.).
Trainer Dominik Piskol zog trotz der deutlichen Niederlage ein differenziertes Fazit: „Am Ende geht das Ergebnis vollkommen in Ordnung, vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch. Aber ich bin mit unserer Leistung über weite Strecken sehr zufrieden. Wir haben mannschaftlich geschlossen gegen den Ball gearbeitet, alles reingeworfen und eine gute Intensität gezeigt. Auch wenn sich das nicht im Ergebnis widerspiegelt, war das ein Schritt in die richtige Richtung.“