Business Montag, 13.04.2026

Juniorinnen kompakt: U19 siegreich - U17 und U16 mit Niederlage

Foto: Celine Haupeltshofer

Am Wochenende waren alle Nachwuchsmannschaften der ClubFrauen im Einsatz. Während die U19 einen langersehnten Heimerfolg zelebrieren konnte, mussten sich die U17 und U16 geschlagen geben. Alle Informationen zum Wochenende gibt es hier:

U19: 2:1-Heimerfolg über Theuern

Die U19 startete gut in die Begegnung und hatte bereits nach drei Minuten die Führung auf dem Fuß. Nach einem Freistoß des TSV Theuern schalteten die Rot-Schwarzen direkt um, Deuber schickte Graupner in die Tiefe, doch die scheiterte im 1-gegen-1 an der Torhüterin. Nur zwei Zeigerumdrehungen später steckte Wollmershäuser einen Ball auf Egloff durch, die das Spielgerät hoch vor das Tor brachte – doch leider verpassten alle Offensivspielerinnen knapp und die frühe Führung blieb aus.

Drei Minuten später setzte es dann den ersten Rückschlag für die U19-Juniorinnen: Nach einem Zweikampf von Graupner am eigenen Strafraum kam eine Stürmerin von Theuern zu Fall und der Schiedsrichter entschied auf Freistoß. Diesen konnte Paschedag zwar zunächst noch abwehren, doch der Nachschuss landete im Tor. Nach einer Viertelstunde drehte die Hobitz-Elf richtig auf und erarbeitete sich Chance um Chance. Es folgten ein starker Distanzschuss von Lechner, eine gefährliche Hereingabe von Graupner, ein Schussversuch aus der zweiten Reihe von Graupner und eine weitere Großchance von Deuber. Bis zum Pausenpfiff konnten die Rot-Schwarzen ihre Mühen nicht in Treffer ummünzen und es ging mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine.

Auch im zweiten Durchgang sicherte sich der 1. FC Nürnberg früh das Heft des Handelns und kam zu den besseren Chancen. In der 55. Minute setzte Wedler einen Distanzschuss knapp über den Querbalken und man drängte weiter auf den langersehnten Ausgleichstreffer. Dieser fiel dann schließlich in der 70. Minute. Wollmershäuser bediente Büttner, die sich zunächst mit einem Doppelpass mit Stafflinger durchkobinierte und auf Geiß spielte. Die blieb eiskalt und glich aus. Nur fünf Minuten später bediente Schuster mit ihrem Eckball die lauernde Wedler am zweiten Pfosten, die zur Führung einnickte. Zwar hatten die U19-Juniorinnen bis zum Abpfiff durch Graupner und Deuber noch zwei gute Chancen, brachten diese aber nicht im Tor unter.

Am Ende setzten sich die Rot-Schwarzen aber hochverdient durch und bejubelten einen 2:1-Heimerfolg. „Wir gehen verdient als Sieger vom Platz, haben es aber unnötig spannend gemacht“, resümiert Trainer Joschka Hobitz und führt sein Fazit weiter aus: „Wir haben eine gute Leistung gezeigt, mit der wir zufrieden sein können – nur die Chancenverwertung können wir dabei bemängeln, damit bin ich nicht zufrieden. Im Spiel mit dem Ball waren wir sehr dominant und klar strukturiert. Die Spielerinnen haben den Matchplan sehr diszipliniert umgesetzt.“

U17: 0:3-Niederlage gegen den Post SV

Die U17 erwischte einen guten Start in die Partie und war von Beginn an spielbestimmend und dominant. Den Gästen vom Post SV gelang es zunächst nur selten, über die Mittellinie zu kommen und das eigene Tor wurde tiefstehend verteidigt. Umso überraschender kam dann der erste Treffer der Begegnung, als die Gäste nach einem Ballverlust der Juniorinnen schnell umschalteten und zum Konter aushalten. Zwar scheiterte der Angreifer zunächst an Torhüterin Zapf, doch der Nachschuss landete unhaltbar in den Maschen.

Die Juniorinnen ließen sich davon nicht beeindrucken und spielten weiter munter nach vorne. Drei Zeigerumdrehungen nach dem Gegentreffer brachte Wunderlich einen Freistoß von der linken Seite gefährlich auf das Post-Tor, doch der Torhüter lenkte den Ball über die Latte. Es folgte ein Abseitstreffer von Sandbichler, ein Distanzschuss von Wunderlich und eine gefährliche Hereingabe von selbiger, die im letzten Moment geklärt wurde. Trotz großer Bemühung blieb der Ausgleichstreffer aus. Erneut wurde dies von den Gästen bestraft, als Bernhard in der 35. Minute gefoult wurde, der Pfiff des Schiedsrichters ausblieb und der Post SV im Anschluss den zweiten Treffer der Partie erzielen konnte. Kurz darauf sah aber auch ein Spieler der Gäste den roten Karton und es ging in Überzahl weiter.

Aufgrund der Führung und der Unterzahl verteidigte der Post SV im zweiten Durchgang tief und setzte alles daran, das Spiel über die Zeit zu bringen. Die U17-Juniorinnen hatten zwar mehr Ballbesitz, fanden aber zu selten gute Lösungen gegen den tiefen Block. In der 39. Minuten überquerte ein Ball von Eisfeld zwar die Linie, doch das Tor wurde aufgrund eines Foulspiels im Vorfeld nicht gegeben. Erneut waren die Gäste Nutznießer der Situation, nutzten einen Fehler der Rot-Schwarzen aus und erzielten in der 43. Minute das entscheidende 3:0. Es folgten noch Chancen von Eisfeld, Rupp und Wagmann, doch der Torhüter des Post SV entschärfte alle Angriffsversuche und das Spiel endete mit 0:3 aus Club-Perspektive.

„Wir haben über weite Strecken eine gute Partie abgeliefert, eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, doch konnten und nicht mit einem Tor belohnen“, blickt Trainer Dominik Piskol auf die Partie zurück und ergänzt: „Wir haben uns in der zweiten Hälfte schwergetan, Lösungen gegen den tiefen Block der Gäste zu finden, doch auch hier hatten wir genügend Möglichkeiten ein Tor zu erzielen. Wir haben zwar auch in der Defensive wenig zugelassen, waren aber zwei Mal zu inkonsequent und wurden dafür auch letztendlich bestraft.“

U16: Offener Schlagabtausch endet mit Niederlage

Die U16-Juniorinnen duellierten sich am Wochenende mit dem FC Wendelstein in einem Testspiel. Der erste Treffer der Partie ging an den Club und Kovtun brachte die Juniorinnen nach 23 Minuten in Führung. Kurz darauf schaltete die Mannschaft von Trainerin Sera Mettner in der Defensive ab und ließ die nötige Konsequenz in den Zweikämpfen vermissen. Innerhalb kürzester Zeit drehten die Gegner das Spiel und stellten schnell auf 1:3. Zwar erzielte Globisch durch einen Distanzschuss den erneuten Anschlusstreffer, doch im direkten Gegenzug erzielte Wendelstein das 4:2.

Den nächsten Club-Treffer erzielte von Eyb, doch die Defensive brach erneut ein und man bekam noch drei weitere Gegentreffer. Den Schlusspunkt markierte Rüger mit ihrem Tor zum 4:7 und man musste sich am Ende nach einem offenen Schlagabtausch geschlagen geben. „Mit dem Ball haben wir über weite Strecken ein ordentliches Spiel gemacht und hatten dominante Phasen. Gegen den Ball haben wir aber deutlich zu wenig gemacht, waren in den Zweikämpfen nicht konsequent genug und ließen uns zu einfach überspielen“, resümiert Trainerin Sera Mettner. „Das sind Dinge, die uns in der Liga nicht passieren dürfen. Für die individuelle Entwicklung war das Spiel aber sehr wichtig, vor allem mit Blick auf unsere Defensivverhalten gegen technisch starke Gegner“, sagt sie abschließend.


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