Business Montag, 23.03.2026

Juniorinnen Kompakt: Sieg, Unentschieden, Niederlage

Foto: fcn.de

Sieg, Unentschieden, Niederlage – am Wochenende war für unsere Club-Juniorinnen alles drin. Alle Spielberichte der Juniorinnen im Überblick:

  • ·       U19: Unentschieden gegen Tabellendritten

Am 12. Spieltag der Bayernliga trotzten die U19-Juniorinnen von Cheftrainer Joschka Hobitz den favorisierten Würzburger Kickers ein 1:1-Unentschieden ab. Gegen die drittplatzieren der Bayernliga glich Leonie Egloff in der 82. Minute aus.

Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an einen offenen und intensiven Schlagabtausch, der über die gesamte Spielzeit hinweg anhielt. Chancen gab es auf beiden Seiten, wobei der erste Abschluss der Hobitz-Elf gehörte. In den Anfangsminuten neutralisierte sich das Geschehen weitgehend im Mittelfeld, der FCN stand defensiv stabil und klärte konsequent. Nach einem schnellen Konter war es Gryzwinska, die den ersten gefährlichen Abschluss für den Club verbuchte (10.). Auch in der Folge blieb die Partie umkämpft: Wedler setzte einen Versuch über das Tor (23.), während Würzburg immer wieder Nadelstiche in Form von Gegenstößen setzte, die die Nürnberger Defensive jedoch meist gut verteidigte. Dann der Rückschlag für die Club-Juniorinnen: Ein langer Ball und eine Unachtsamkeit in der Defensive führten zum 0:1. Der erste Abschluss der Gäste prallte noch an den Pfosten, doch der Ball sprang unglücklich zurück zur Angreiferin, die nur noch ins leere Tor einschieben musste (27.). Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel legte die Mannschaft von Trainer Joschka Hobitz zunächst den Fokus auf defensive Stabilität, um keinen weiteren Gegentreffer zu kassieren. Würzburg kam zwar noch zu einem Pfostentreffer, doch darüber hinaus ließ die FCN-Defensive wenig zu. Mit zunehmender Spieldauer machte sich zudem die hohe Intensität bemerkbar, unter der die Gäste mehr und mehr nachließen. Für eine längere Unterbrechung sorgte dann eine unschöne Szene: Der Schiedsrichter musste die Partie aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Nach kurzer Abstimmung übernahm der Co-Trainer der Würzburger, selbst ausgebildeter Schiedsrichter, die Assistentenrolle, während der bisherige Assistent die Spielleitung übernahm. Glücklicherweise gab es später Entwarnung – dem Unparteiischen gehe es wieder gut.

Nach der Unterbrechung sammelte Hobitz seine Mannschaft, justierte den Plan und wechselte offensiv, um den Druck zu erhöhen – mit Erfolg. Turi hatte eine gute Gelegenheit (82.), ehe die Schlussphase dramatisch wurde: Die eingewechselte Egloff nutzte einen Befreiungsschlag der Würzburger Abwehr und setzte den Ball sehenswert in den linken oberen Winkel zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich (93.). Der Ball wurde sofort aus dem Netz geholt – Würzburg war sichtlich am Ende, während der Club auf den Sieg drängte. Insgesamt zehn Minuten Nachspielzeit boten noch reichlich Gelegenheit: Graupner spielte auf Egloff, deren Flanke Stafflinger am zweiten Pfosten nur knapp verpasste (96.). Dann die große Chance zum Sieg: Turi leitete einen Konter ein, legte quer auf Stafflinger, die wiederum auf Turi zurückspielte – doch diese scheiterte knapp an der Gästetorhüterin (100.).

Joschka Hobitz ordnete die Partie im Anschluss ein und betonte, dass „am Ende ein 1:1 gegen den Tabellendritten steht, welches wir uns hart erarbeitet haben“, auch wenn ihn das Gegentor ärgere, da seine Mannschaft über weite Strecken „einen guten Job gegen den Ball gemacht hat und einmal nicht ganz bei der Sache war“. Insgesamt habe das Team den Plan konsequent umgesetzt und besonders durch seine hohe Intensität überzeugt, die bis zum Schluss aufrechterhalten wurde. „Das Unentschieden ist vermutlich leistungsgerecht, auf Grund der Schlussphase fühlt es sich für uns aber eher nach 2 verlorenen als nach einem gewonnenen Punkt an. Mit ein paar Minuten mehr auf der Uhr, gewinnen wir dieses Spiel vermutlich noch.“

  • ·       U17: Niederlage gegen Mögeldorf

Die U17 musste sich bei der SpVgg Mögeldorf mit 0:3 geschlagen geben, zeigte dabei aber über weite Strecken eine engagierte Leistung. Gegen den erwartet starken Gegner erwischte die Mannschaft von Trainer Dominik Piskol zunächst einen guten Start. Dennoch war Mögeldorf die spielbestimmende Mannschaft und konnte sich früh belohnen: Nach einer starken Einzelaktion fiel das 1:0 für die Gastgeberinnen (14.). In der Folge blieb das Bild unverändert – Mögeldorf hatte mehr Ballbesitz, während der Club defensiv konsequent arbeitete, jedoch offensiv zunächst zu selten für Gefahr sorgte. Immerhin konnte sich Torhüterin Zapf mehrfach auszeichnen und parierte stark (23., 27.).

Mit dem knappen Rückstand ging es in die Halbzeitpause, doch nach dem Seitenwechsel erwischte Mögeldorf den besseren Start und erhöhte direkt mit dem ersten Angriff auf 2:0 (36.). Die Piskol-Elf zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und spielte weiterhin mutig nach vorne. Nach einem Steckpass von Sandbichler tauchte Eisfeld frei vor dem Tor auf, verpasste jedoch den möglichen Anschlusstreffer (42.). In der Folge entwickelte sich eine offene Phase: Die Gastgeberinnen hätten ihre Führung weiter ausbauen können, doch erneut war es Zapf, die mit starken Paraden ihr Team im Spiel hielt. Auf der anderen Seite bot sich auch dem Club eine gute Gelegenheit, als Kelava auf 2:1 verkürzen hätte können, jedoch an der Torhüterin der Mögeldorfer scheiterte (62.). Kurz vor Schluss machte Mögeldorf schließlich alles klar und erzielte den Treffer zum 3:0-Endstand (70.), womit der Heimsieg besiegelt war.

Trainer Dominik Piskol zog nach der Partie ein ehrliches Fazit und betonte, dass das Ergebnis „absolut in Ordnung“ gehe, da Mögeldorf die bessere Mannschaft gewesen sei und verdient gewonnen habe. Gleichzeitig zeigte er sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, bei der er „über weite Strecken Leidenschaft, Widerstandskraft und den unbedingten Willen“ gesehen habe. Jede Spielerin sei ans Limit gegangen und habe alles für das Team.

  • ·       U16: Auswärtssieg gegen Zabo

Die U16-Juniorinnen feierten einen hart erkämpften 3:2-Erfolg gegen die SpVgg Zabo Eintracht Nürnberg und zeigten dabei phasenweise eine spielerische Überlegenheit, machten es sich durch eigene Nachlässigkeiten jedoch unnötig schwer. Die Club-Juniorinnen kamen gut in die Partie und hatten früh das Gefühl, die bessere Mannschaft zu sein. Entsprechend klar war der Plan: das Spiel kontrolliert aufziehen und sich konsequent Torchancen erarbeiten. Allerdings erschwerten der schwer bespielbare Platz und einige technische Fehler zunächst den Spielfluss. Die verdiente Führung fiel nach einer sehenswerten Kombination: Nach einem Zusammenspiel mit Barthel kam Helena von Eyb über eine Klatsch-Tief-Kombination in den Strafraum, setzte sich stark durch und traf zum 1:0 (17.). Doch die Antwort des Gegners ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Ballverlust, einem verlorenen Laufduell und einem Foul im Strafraum verwandelten die Gastgeberinnen den fälligen Elfmeter zum Ausgleich (22.). Unbeeindruckt davon blieb die Mettner-Elf ihrem Spiel treu und wurde erneut belohnt: Mara Rüger erzielte die erneute Führung zum 2:1 (35.). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der Club deutlich strukturierter im Ballbesitz, ließ den Ball besser laufen und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Eine davon nutzte Svenja Mannel eiskalt und erhöhte auf 3:1 (51.). In der Schlussphase wurde die Partie jedoch hektischer, und die Nürnbergerinnen verloren etwas die Kontrolle. Die Konsequenz: gleich mehrere Strafstöße für den Gegner. Einen davon konnte Torhüterin Fischer stark parieren, beim nächsten war sie dann allerdings machtlos – der Anschlusstreffer zum 2:3 fiel (70.). So wurde es in den letzten Minuten noch einmal spannend, doch die FCN-Juniorinnen brachten den Vorsprung über die Zeit und sicherten sich drei Punkte.

Trainerin Sera Mettner zeigte sich nach dem Spiel nur teilweise zufrieden und erklärte, dass sie „unterm Strich nicht ganz mit unserer Leistung zufrieden“ sei, da ihre Mannschaft die Überlegenheit nicht konsequent genutzt habe. Dennoch nehme man „die drei Punkte natürlich gerne mit“ und wolle aus der Partie wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben ziehen.


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