Juniorinnen kompakt: Sieg und Niederlage in Hoffenheim
Sowohl die U17 als auch die U16 reisten am vergangenen Wochenende ins Bundesligadorf und testeten gegen die Juniorinnenteams der TSG.
- U17
TSG Hoffenheim - 1. FC Nürnberg 0:1
Trotz eines guten Starts der Piskol-Elf erspielten sich die Gastgeberinnen die ersten Abschlüsse, welche Zapf im FCN-Tor aber stark parierte. In der 15. Minute zeichnete sich die Club-Torhüterin erneut aus und hielt einen Elfmeter der TSG und damit auch die Null fest. Dieser Strafstoß diente für die Juniorinnen im rot-schwarzen Trikot als Wachrüttler. Anschließend zeigten sie sich in den Zweikämpfen präsenter und mutiger im eigenen Ballbesitz, was in der 28. Minute in die erste Torchance mündete. Diese vergab nach einer guten Kombination Haupeltshofer und auch Eichingers Abschluss bei der darauffolgenden Ecke fand den Weg ins Tor nicht.
Nach der Halbzeitpause fand die Mannschaft von Cheftrainer Dominik Piskol gut in die Partie und verhinderte Hoffenheimer Chancen durch eine gute und kompakte Defensivleistung. Das eigene Umschaltspiel blieb bis zur 75. Minute zu unsauber für gefährliche Aktionen vor dem Hoffenheimer Tor. Dann wurde jedoch Janzer von einer TSG-Verteidigerin unfair im Strafraum gestoppt, sodass auch der FCN einen Elfmeter zugesprochen bekam. Haupeltshofer schnappte sich den Ball und verwandelte sicher zur Führung. Die Minuten bis zum Schlusspfiff verteidigten die Club-Akteurinnen aufopferungsvoll und hielten letztlich die Null, was zum Auswärtssieg reichte.
Trainer Piskol sah ein „ordentliches Spiel“, bei dem „nicht alles perfekt lief“. Dennoch habe seine Mannschaft „diszipliniert verteidigt, ist geschlossen aufgetreten und hat die Umschaltmomente phasenweise sehr gut genutzt“. Glücklich war der Cheftrainer auch über die Einzelleistungen seiner Spielerinnen, welche „ihr Limit erreichten oder darüber hinausgingen“. Über die Leistung zeigte er sich „stolz“ und möchte an diese Leistung zukünftig anknüpfen.
U16
TSG Hoffenheim - 1. FC Nürnberg 5:1
Von Beginn an übernahmen die Gastgeberinnen die Kontrolle des Spiels. Die Mannschaft von Sera Mettner hielt mit allen Mitteln gegen die qualitativ starken Hoffenheimerinnen und versuchte, kompakt zu verteidigen. Phasenweise gelang dieses Vorhaben, jedoch nicht durchgängig. Zur Pause lag die FCN-Elf so bereits mit 0:2 im Rückstand.
Die zweite Halbzeit verlief anschließend ähnlich zur ersten. Die TSG dominierte das Geschehen durch viel Ballbesitz, während die Mettner-Elf Umschaltmomente nutzen wollte. Ein paar solcher Gelegenheiten ergaben sich auch, wurden aber zu unsauber ausgespielt, um zum Torerfolg zu kommen. Die Hoffe-Frauen zeigten sich eiskalt vor dem Tor und erhöhten letztlich auf 5:0, was die FCN-Spielerinnen in der Schlussminute noch auf 5:1 verkürzten. Letztlich war die Qualität der TSG an diesem Tag etwas zu hoch, um ein besseres Ergebnis einzufahren.