Business Montag, 27.07.2026

Juniorinnen kompakt: Doppelte Ausbeute

Foto: fcn.de

Am Wochenende konnten U19 und U16 in ihren Testspielen überzeugen. Jeweils mit 5:2 und 5:1 siegten beide Mannschaften gegen die SG Haitz und den VfB Stuttgart.

U19: Starker Auftritt vor Trainingspause

Die U19 überzeugte im Testspiel mit einem verdienten 5:2-Erfolg. Vor allem in der Offensive zeigte die Mannschaft von Trainer Joschka Hobitz über weite Strecken eine starke Leistung und stellte die Gäste mit ihrem Spiel in die Tiefe immer wieder vor große Probleme. Die Nachwuchscluberinnen legten einen furiosen Start hin. Bereits in der 2. Minute setzte Schuster mit einem Lattentreffer das erste Ausrufezeichen. Nur sieben Minuten später konnte sie diesen vollenden: Nach einem langen Ball gewann Schuster das Laufduell gegen ihre Gegenspielerin, umkurvte die Torhüterin und schob zur frühen Führung ein. Auch das 2:0 ging auf das Konto der Angreiferin. Diesmal erkannte Januzi eine Lücke im Zentrum und spielte einen präzisen Steckpass in die Tiefe. Schuster erlief den Ball und blieb vor dem Tor erneut eiskalt (16.). Nach der starken Anfangsphase verloren die Clubererinnen jedoch etwas den Zugriff auf die Partie. Die Gäste wurden präsenter in den Zweikämpfen und sorgten mit langen Bällen und schnellen Umschaltmomenten immer wieder für Gefahr. In der 19. Minute gelang ihnen folgerichtig der Anschlusstreffer. Erst nach einer guten halben Stunde fand die Hobitz-Elf wieder zurück zu ihrer Dominanz. Stafflinger setzte sich auf der Außenbahn durch und legte den Ball flach in den Strafraum, wo Haug am ersten Pfosten lauerte und mit ihrem ersten Kontakt zum 3:1 traf. Für den Neuzugang aus Fürth war es zugleich der erste Treffer im FCN-Trikot. Kurz vor der Pause verkürzten die Gäste nach einem schnellen Konter zwar erneut, doch die passende Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Schuster setzte sich erneut durch, behielt vor der Torhüterin die Übersicht und legte uneigennützig auf Schnappinger quer, die nur noch zum 4:2 einschieben musste.

Auch im zweiten Durchgang kontrollierte der Club die Partie nun mit viel Ballbesitz und ließen defensiv kaum noch etwas zu. In der 55. Minute fiel schließlich die Entscheidung: Wieder setzte sich Schuster mit einem Tempodribbling hinter die gegnerische Abwehr durch, bediente anschließend Haug im Strafraum, die nur noch zum 5:2 einschieben musste. In der Schlussphase verwalteten die Nachwuchscluberinnen die Führung souverän und kamen durch die eingewechselte Lippiotta sogar noch zu einem weiteren Aluminiumtreffer.

Trainer Joschka Hobitz zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft insgesamt zufrieden: „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir durch unser schnelles Spiel in die Tiefe viel Intensität entwickelt. Gleichzeitig können wir im Ballbesitz noch eine bessere Balance zwischen kontrolliertem Spiel und Powerfußball finden. Die beiden Gegentore sind ärgerlich und dürfen so nicht passieren. Da brauchen wir ein besseres Verhalten in der letzten Linie und insgesamt mehr Stabilität gegen den Ball.“

Mit dem erfolgreichen Testspiel endet für die U19-Juniorinnen die erste Phase der Sommervorbereitung. Nach einer weiteren Trainingswoche geht es zunächst in eine kurze Pause, ehe im Trainingslager der zweite Teil der Vorbereitung auf die neue Saison beginnt.

U17: Leistungsvergleich gegen Stuttgart

Im Leistungsvergleich mit den amtierenden DFB-Pokalsiegerinnen vom VfB Stuttgart zeigte die Mannschaft von Trainer Dominik Piskol eine engagierte Leistung, musste sich am Ende jedoch knapp mit 1:2 geschlagen geben.

Die Nachwuchscluberinnen erwischten den besseren Start und bestimmten die Anfangsphase. Mit intensivem Anlaufen eroberte die Piskol-Elf immer wieder früh den Ball und spielte sich schnell und gefährlich vor das Stuttgarter Tor. Bereits in den ersten Minuten boten sich Harneid und Resatsch gute Möglichkeiten zur Führung (3., 7.). Stattdessen gingen die Gäste mit ihrer ersten großen Chance in Führung. Nach einem zu kurzen Rückpass kam eine Stuttgarter Angreiferin vor Torhüterin Lopitzsch an den Ball und wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte der VfB in der 11. Minute sicher zum 0:1. Mit dem Rückstand verloren die Clubererinnen zunehmend den Zugriff im Mittelfeld. Stuttgart übernahm mehr Spielanteile und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch entweder an einer aufmerksamen Defensive um Kovtun, Brus und Gräf oder an Torhüterin Lopitzsch, die ihre Mannschaft mit mehreren starken Paraden im Spiel hielt. Trotz der schwierigen Phase blieb die Piskol-Elf offensiv gefährlich. Kröner und Resatsch scheiterten jeweils an der gegnerischen Torhüterin, zudem traf Stephan kurz vor der Pause nur das Aluminium. So ging es mit einem knappen 0:1-Rückstand in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten zunächst die Gäste das Geschehen. Während Stuttgart mit einem sauber ausgespielten Angriff auf 2:0 erhöhte (47.), blieben die Nachwuchscluberinnen vor allem nach schnellen Umschaltmomenten gefährlich. Mit mehreren Wechseln brachte Dominik Piskol frischen Schwung in seine Mannschaft – und die Reaktion folgte prompt. In der 71. Minute zirkelte Emma Barthel einen Freistoß direkt ins Tor und verkürzte auf 1:2. Der Anschlusstreffer verlieh den Clubererinnen neue Energie. Zwar hatte Stuttgart anschließend zwei gute Gelegenheiten zur Vorentscheidung (73., 75.), doch auf der Gegenseite lag sogar der Ausgleich in der Luft. Nach einem Steckpass von Rittner traf Resatsch zum vermeintlichen 2:2, der Treffer wurde jedoch wegen einer Abseitsstellung aberkannt. So blieb es am Ende bei einer knappen Niederlage gegen den hochklassigen Gegner.

Trainer Dominik Piskol zog nach dem Leistungsvergleich ein differenziertes Fazit: „Der Leistungsvergleich hat im Grunde zwei Vermutungen bestätigt. Wenn wir geschlossen an unser Limit kommen, können wir nicht nur mithalten, sondern auch Spiele dominieren. Heute ist es uns allerdings nur gelungen, einzelne Phasen zu bestimmen. Die zweite Erkenntnis: Wenn wir die nötige Intensität nicht ins Spiel bringen, wird es schwer. Wir haben heute offensiv wie defensiv einige gute Ansätze gezeigt. Daran müssen wir weiter arbeiten, um die nächsten Schritte zu gehen.“

U16: Deutlicher Sieg gegen Stuttgart

Mit einer überzeugenden Leistung ist die Mannschaft von Trainerin Sera Mettner in den ersten Leistungsvergleich gestartet. Gegen den VfB Stuttgart feierten die Nachwuchscluberinnen einen auch in der Höhe verdienten 5:1-Erfolg.

Die Mettner-Elf fand von Beginn an hervorragend in die Partie und setzte insbesondere die Inhalte aus der Trainingswoche in den ersten Minuten konsequent um. Mit viel Tiefe im eigenen Spiel und mutigen Läufen hinter die letzte Kette erspielten sich die Clubererinnen früh klare Torchancen. Bereits in der 2. Minute fiel die Führung. Ronja David steckte den Ball stark auf Ela Saliji durch. Diese setzte sich im Eins-gegen-eins durch und legte quer auf Helena von Eyb, die zum 1:0 einschob. Nur zwei Minuten später erhöhte Saliji selbst auf 2:0. Nach einer gelungenen Seitenverlagerung kam sie zum Abschluss und ließ der gegnerischen Torhüterin keine Chance. Die Dominanz der Nachwuchscluberinnen setzte sich fort. In der 7. Minute spielte Saliji erneut einen präzisen Schnittstellenpass auf Pina. Nach einem Abpraller reagierte Helena von Eyb am schnellsten und erzielte ihren zweiten Treffer des Tages zum 3:0. Auch das vierte Tor entstand über die Außenbahn: Saliji setzte sich erneut stark durch und bediente von Eyb, die ihren Dreierpack perfekt machte. Nicht nur offensiv wusste die Mettner-Elf zu überzeugen. Auch gegen den Ball zeigte die Mannschaft eine starke Leistung, führte intensive Zweikämpfe und arbeitete als geschlossene Einheit konsequent gegen den Ball. Wenn Stuttgart doch einmal gefährlich wurde, war auf Torhüterin Lena Fischer Verlass, die ihre Mannschaft mit mehreren starken Paraden im Spiel hielt. Kurz vor der Pause mussten die Clubererinnen nach einem Fehlpass im Spielaufbau zwar den Anschlusstreffer zum 4:1 hinnehmen, ließen sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen.

Auch im zweiten Durchgang kontrollierte die Mettner-Elf die Begegnung weitestgehend. Den Schlusspunkt setzte schließlich Nia Diekmann in der 71. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 5:1-Endstand.

Trainerin Sera Mettner zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden: „Insgesamt war es ein sehr guter Leistungsvergleich. Wir haben viele Inhalte aus dem Training umgesetzt, das Ergebnis bis zum Schluss souverän verteidigt und den ersten Haken gesetzt. Nächste Woche wartet mit Eintracht Frankfurt die nächste große Herausforderung. Dort wollen wir genau an diese Leistung anknüpfen.“


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