Business Freitag, 12.12.2025

Juniorinnen DFB-Pokal: Das Achtelfinale gewinnen

Foto: fcn.de

Als einzige bayerische Mannschaft reisen unsere U17-Juniorinnen am Samstag in den hohen Norden um dort im Achtelfinale des DFB-Pokals der Juniorinnen auf den Hamburger SV zu treffen. Anstoß der Partie ist um 12 Uhr.

Wenn die U17-Juniorinnen am Wochenende zum HSV reisen, wartet auf das Team von Trainer Dominik Piskol ein Gegner, der in der Regionalliga Nord regelmäßig gegen Teams wie Werder Bremen, Holstein Kiel oder Hertha BSC antritt. Mit bislang acht Treffern führt dort HSV-Angreiferin Inga Klinck die interne Torjägerinnenliste an. Auf Club-Seite präsentiert sich die Offensive ebenfalls gefährlich: Janina Wunderlich hat bisher drei Treffer erzielt und ist damit Club-Topscorerin, Ella Janzer und Lara Eisfeld folgen mit jeweils zwei Toren.

Die Entwicklung stimmt

Trotz der jüngsten Niederlage in der Bezirksoberliga blickt Piskol optimistisch auf das anstehende Pokalduell. „Die Vorfreude auf das Auswärtsspiel in Hamburg war schon nach der Auslosung riesengroß – für uns ein absolutes Highlightspiel“, betont er. Dass die Ergebnisse der letzten Wochen nicht den tatsächlichen Leistungsstand widerspiegeln, ist für ihn klar: Man habe drei sehr ordentliche Spiele gemacht, sagt Piskol. „Wir haben nicht verloren, weil wir fußballerisch schlechter waren, sondern weil die Gegner uns körperlich überlegen waren und individuelle Fehler eiskalt bestraft haben.“ Gerade deshalb sieht der Trainer Fortschritte, die Mut machen. „Wir sind mit der persönlichen Entwicklung, aber auch mit der Entwicklung der Mannschaft in den letzten Wochen sehr zufrieden. Da haben wir für das Spiel beim HSV einen guten Grundstein gelegt.“ 

Die Aufgabe HSV

Dass die Aufgabe anspruchsvoll wird, steht für Piskol außer Frage: Hamburg sei fußballerisch, technisch und individualtaktisch sehr gut aufgestellt. Aber gerade darin liegt für den Club-Coach auch die Chance. „Ich glaube, dass einer unserer Vorteile die Körperlichkeit sein kann, die wir aus der Bezirksoberliga gewohnt sind – eine Art, die der HSV so vermutlich nicht kennt.“ Um bestehen zu können, setzt Piskol auf mannschaftliche Geschlossenheit: „Wir wollen uns über eine kompakte Leistung gegen den Ball in das Spiel reinarbeiten, unabhängig davon, wie es fußballerisch läuft. Denn wir haben die Klasse, guten Fußball zu spielen und das auch zu zeigen.“ Wichtig sei nun, die richtige Balance zwischen Respekt und Selbstbewusstsein zu finden. Schließlich wisse jede Spielerin, dass es gegen „den großen HSV“ geht. „Als Trainerteam ist es unsere Kunst, sie da ein Stück weit auf den Boden zu holen. Es ist nur ein Spiel, in dem es um die gleichen wichtigen Sachen geht wie sonst auch.“

Auch die Motivation innerhalb des Teams könnte größer kaum sein. „Die Erwartungshaltung ist hoch: Wir wollen gewinnen, jede einzelne Spielerin will gewinnen, und wir möchten natürlich auch den Verein ordentlich repräsentieren.“ Nicht ohne Stolz erinnert Piskol daran, dass der Club als einzige bayerische Mannschaft noch im Wettbewerb steht.


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