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Profis Mittwoch, 13.11.2019

Jens Kellers erster Tag: "Dieser Verein lebt"

Foto: Sportfoto Zink

Premiere für den neuen Club-Trainer: Zunächst stellte sich Jens Keller der Öffentlichkeit vor, danach ging's erstmals auf den Platz.

Sein erstes Urteil hatte Jens Keller schnell gefällt: „Ich habe mir heute Morgen die Trainingsbedingungen angeschaut. Besser geht es nicht“, erklärte der neue Club-Trainer bei seiner Vorstellung und ergänzte: „Es ist ein toller Verein mit tollen Fans. Ich freue mich auf diese Aufgabe.“

Und deshalb ging’s an Tag eins auch direkt in die Vollen für den 48-Jährigen. Nach seiner ersten Pressekonferenz setzte sich Keller mit Trainerstab und Mannschaft zusammen: „Ich werde mir auch in den nächsten Tagen die Zeit nehmen, einen noch besseren Überblick zu bekommen.“

Rund 150 Fans beim ersten Training

Von der aktuellen Situation beim Club verschaffte sich der ehemalige Profi (über 250 Erst- und Zweitliga-Spiele) bereits aus der Ferne einen ersten Eindruck. „Wenn man aufs Torverhältnis schaut, dann weiß man, wo wir erstmal ansetzen müssen. Wir müssen die defensive Stabilität finden“, so Keller. „Es geht über Aggressivität, übers Team und vor allem darum, wieder Spaß und Selbstvertrauen aufzubauen.“

Und daran wird ab sofort intensiv auf dem Feld gearbeitet. Um kurz vor 14 Uhr betrat Keller erstmals den Trainingsplatz am Sportpark Valznerweiher. Rund 150 Fans waren zur ersten Einheit des neuen Mannes gekommen, die damit Kellers Beobachtungen aus vergangenen Zeiten bestätigen: „Ich kenne die Fans durch die Freundschaft zu Schalke aus meiner Zeit als Trainer dort. Dieser Verein lebt.“

„Sie müssen an ihre Stärken glauben“

Fast ausschließlich mit Ball ließ Keller, dessen Assistent Thomas Stickroth einen Teil der Übungen leitete, zum Aufgalopp üben. Mittendrin ein neues Gesicht: Felix Dornebusch, aktuell vereinsloser Keeper, trainiert derzeit zur Probe mit und bildet mit Youngster Benedikt Willert im Training das Torhütergespann.

Was er von seiner Mannschaft sehen will, machte der neue Mann auf der Trainerbank bereits vor der ersten Einheit deutlich: „Wir wollen aggressiv und schnell in beiden Richtungen umschalten und dabei kompakt agieren.“ Was Keller besonders wichtig ist: „Man muss die Mannschaft begeistern. Sie muss an ihre Stärken glauben. Ich möchte ihr ihre positiven Seiten vor Augen führen.“