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Profis Mittwoch, 07.02.2018

Ishak, Behrens und Co.: Eine variable Offensive

Foto: Sportfoto Zink

Mit Mikael Ishak stellt der Club den torgefährlichsten Angreifer der Liga, bewies zuletzt aber, dass auch andere Mitspieler Matchwinner-Qualitäten mitbringen - ein Trumpf in dieser Saison!

Der Blick auf die aktuelle Tabelle der Zweiten Bundesliga macht so viel Spaß wie lange nicht mehr. Zwölf Siege sammelte der Club bereits – so viele wie in der kompletten Spielzeit 2016/17. Mit vier weiteren Remis kommt die Mannschaft von Cheftrainer Michael Köllner auf stolze 40 Zähler und ist seit mittlerweile acht Ligaspielen ungeschlagen.

Wirft man ein Auge auf das Torverhältnis wird auch schnell deutlich, wie diese bislang starke Saison zustande kam. Neben der stabilen Defensive – der Club kassiert im Schnitt gerade mal 1,2 Tore pro Spiel – stellt der 1. FCN mit 43 Treffern die beste Offensive der Liga.

Schwer auszurechnende Club-Offensive

Ein Trumpf dieser Offensive ist sicherlich Toptorschütze Mikael Ishak, der mit zwölf Treffern die Rangliste der besten Angreifer knapp anführt. Doch auch wenn der Club-Knipser vom Dienst wie zuletzt eher durch kämpferischen Einsatz und der Einleitung von Torchancen glänzte als mit eigenen Treffern, gibt es da noch eine Vielzahl an anderen Spielern, die ihre Torgefahr unter Beweis stellten. So rettete Edgar Salli dem Club einen wichtigen Punkt gegen starke Regensburger und mit Ewerton entschied ein Innenverteidiger die Partie bei Union Berlin. Gegen Aue ließ Kevin Möhwald mit einem Doppelpack Torjägerqualitäten aufblitzen, Tobias Werner stach als Joker und erstmals in dieser Saison trug sich auch Patrick Erras in die Schützenliste ein.

Trotz der zwölf Ishak-Tore war der Club bereits in der Hinrunde schwer auszurechnen. Tim Leibold schoss gegen Sandhausen das Tor des Tages, Georg Margreitter sorgte in Düsseldorf für die Entscheidung und mit inzwischen sieben eigenen Treffern (Hinrunde: sechs) spielt Kapitän Hanno Behrens seine bislang erfolgreichste Saison. Den Siegtreffer im Pokalspiel beim VfL Osnabrück erzielte Enrico Valentini. Insgesamt zwölf verschiedene Torschützen stellt der Club wettbewerbsübergreifend in dieser Spielzeit.

Neuzugänge mit Zug zum Tor

Auch die drei Winterneuzugänge ließen bereits Torgefahr aufblitzen. Während sich Federico Palacios zuletzt im Heimdebüt gegen Erzgebirge Aue noch aufs Vorbereiten von Toren konzentrierte, trafen Ulisses Garcia und Marvin Stefaniak bereits in den Testspielen gegen Heart of Midlothian und Dukla Prag.