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Nachwuchs Montag, 23.12.2019

Halbjahresfazit der U17: "Wir sind eine Einheit geworden"

Foto: Sportfoto Zink

Peter Gaydarov, Trainer der U17, blickt zurück auf die vergangenen Monate.

Aufgrund der Spielabsage gegen den Karlsruher SC musste die Partie vom 17. Spieltag am 15.12. witterungsbedingt ins neue Jahr verlegt werden, daher bleiben in der Bilanz 16 Spiele, 17 Punkte und Platz 9 von 14 in der Süd/Südwest-Staffel der B-Junioren Bundesliga. Die U17 von Trainer Peter Gaydarov spielte nach Startschwierigkeiten eine solide Saison im Oberhaus. Highlights der bisherigen Spielzeit waren unter anderem der deutliche 3:0-Derbysieg gegen die SpVgg Greuther Fürth und dadurch der Start einer Serie von sechs ungeschlagenen Spielen in Folge. Trainer Peter Gaydarov hat sich die Zeit genommen, mit fcn.de über die vergangenen Monate zu sprechen.

 

Ihr steht im unteren Mittelfeld in der Bundesliga. Peter, wie fällt dein Fazit nach 16 Spielen aus?

"Grundsätzlich positiv. Wir wussten alle, wie schwer diese Saison in der Bundesliga wird und haben uns entsprechend darauf eingestellt. Das braucht natürlich seine Zeit, aber von Spiel zu Spiel sind wir zusammengewachsen. Von da an haben wir uns gut und vor allem auch im Verlauf der Saison stetig weiterentwickelt. Ich kann also mit der Entwicklung der Jungs und damit des gesamten Teams zufrieden sein und deswegen fällt das Fazit positiv aus."

Ihr habt bis zum 6. Spiel auf einen Sieg warten müssen. Peter, woran lag es, dass ihr zu Beginn der Spielzeit so schlecht in tritt gekommen seid?

"Wir hatten im Grunde einen Neustart. Das Funktions- und auch das Trainerteam wurde neu installiert. Noch dazu kamen zehn Neuverpflichtungen zur Mannschaft. Darauf muss man sich einstellen und dem Ganzen auch die Zeit geben, die es braucht. Mit jedem Spieltag haben wir es dann geschafft, die Automatismen besser ins Laufen zu bekommen und das umzusetzen, was wir vorhaben, wodurch wir zu einer geschlossenen Einheit geformt wurden."

Mit dem Derbysieg gegen Fürth habt ihr einen Lauf bekommen. Peter, was war der entscheidende Moment im Herbst, um so in die Spur zu finden und mehrere Spiele in Folge sogar ohne Gegentor zu bleiben?

"Mit Sicherheit hat das Frankenderby gegen Greuther Fürth den Charakter eines Schlüsselspiels. Hier konnten die Jungs Selbstvertrauen gewinnen, um dann so eine Serie hinzulegen. Aber wir haben auch immer wieder die Länderspielpausen gut nutzen können und uns immer besser in der Liga zurechtgefunden. Zudem haben wir an den Basics gearbeitet und den Jungs damit auch im Training immer mehr Selbstvertrauen für die Spiele mitgegeben."

Die Hälfte der Saison ist vorbei. Peter, wie siehst du die Entwicklung, die deine Jungs in den vergangenen Monaten durchlebt haben?

"Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung der Jungs. Wir haben in zweierlei Hinsicht eine gute Entwicklung hingelegt. Auf dem Platz sind wir von Spiel zu Spiel besser geworden, was sich dann auch in den Ergebnissen widergespiegelt hat, aber auch daneben sind wir zu einer Einheit geworden. Das macht auch viel aus und kann dir Spiele gewinnen. Wenn du als Team nicht komplett – auf und neben dem Platz – harmonierst, hast du es schwer. Eine bessere Gemeinschaft macht auch bessere Spieler und einen besseren Team-Spirit, den es unbedingt braucht."

Im neuen Jahr stehen noch zehn Spiele an. Peter, wo soll es mit der Mannschaft hingehen, nachdem die Abstiegsränge trotz allem noch gefährlich nahe sind?

"Ziel ist es, am Ende logischerweise über dem Strich zu stehen. Aber wie ich im Sommer bereits gesagt habe, steht die Entwicklung der Jungs an erster Stelle. Wir wollen und werden uns in jeder Hinsicht noch weiterentwickeln. Wir müssen weiter an unseren Basics arbeiten und uns als Einheit auf und neben dem Platz noch besser machen. Wenn das geschieht, sollte der Klassenerhalt eine logische Konsequenz sein, und der ist schließlich auch unser Ziel."