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Freitag, 24.04.2009

„Haben etwas zu verteidigen“

Club sonntags beim FSV Frankfurt. 10.000 Club-Fans sorgen für Heimatmosphäre in der Commerzbank-Arena.

Überragend! 10.000 Fans machen Auswärtsfahrt zum Heimspiel. Foto: Jens Ballon

Nach dem furiosen 2:0-Heimsieg über den FC St. Pauli geht’s für den Club am Sonntag, 26.04.09, nach Frankfurt. Im Gepäck: 10.000 lautstarke Cluberer. Trainer Michael Oenning erwartet daher ein Stadion, „das uns von der Atmosphäre her entgegen kommt. Sozusagen ein zusätzliches Heimspiel.“

Auch Oennings Schützlinge wissen die Unterstützung der Fans zu schätzen. Mit fünf Siegen aus den letzten fünf Spielen ist „bei den Fans eine riesige Euphorie entstanden“, freute sich Peer Kluge. Teamkollege Dominic Maroh ist überzeugt: „Wenn wir von Woche zu Woche unser Ding weiter durchziehen, dann können wir das auch bis zum Ende der Saison schaffen. Wir sind stark und haben unsere tollen Fans im Rücken, das ist ein sehr wichtiger Faktor.“

FSV zuhause eine Bank

In der Hoffnung, den sechsten Sieg in Folge einzufahren, hat die kommende Partie für Oenning jedoch einen „anderen Charakter als andere Auswärtsspiele. Frankfurt hat zuhause ein gefestigtes Team mit einer sehr guten Ordnung.“ Seit Dezember haben die Gastgeber zuhause keinen Punkt abgegeben, nicht umsonst rangieren sie in der Heimtabelle der zweiten Bundesliga auf Platz 8.

Derzeit belegt die Elf um Team-Chef Thomas Oral - am Freitag, 24.04.09, feierte dieser seinen 36. Geburtstag - den 13. Tabellenplatz. Der Aufsteiger aus der Regionalliga Süd strebt am Sonntag aber nicht nur die nötigen Punkte für den Klassenerhalt an: Die Frankfurter Fans fordern die Revanche für die Niederlage im Meisterschaftsendspiel 1925, die dem Club die vierte Deutsche Meisterschaft bescherte.

Club: Serie ausbauen

„Der Druck hat uns gestärkt“, erklärte Trainer Michael Oenning am Freitag auf der obligatorischen Spieltagspressekonferenz auf die Frage, wie sich der Endspielcharakter der vergangenen Partien auf das Team ausgewirkt habe. „Die Situation ist dennoch eine neue: jetzt haben wir etwas zu verteidigen. Die Mannschaft nimmt diese Situationen aber an und man kann dies an den Ergebnissen der Vergangenheit auch ablesen.“

Neben Kapitän Andy Wolf wird am Sonntag auch Jaouhar Mnari wegen starken Heuschnupfens fehlen. Albert Bunjaku sei für 90 Minuten noch nicht fit, am Samstag werde sich entscheiden, ob alternativ Markus Fuchs aus der U23 für den für drei Spiele gesperrten Stürmer Isaac Boakye auf der Bank Platz nehmen wird.

Funkhaus Nürnberg live dabei – Fischer pfeift

Geleitet wird die Begegnung vom 38-jährigen Oberstudienrat Christian Fischer vom SG Hemer; an den Seitenlinien assistieren ihm Thorsten Joerend und Marc Frömel. Für alle Fans, die nicht in der Commerzbank-Arena dabei sein können, ist neben Premiere natürlich auch wieder Club-Medienpartner Funkhaus Nürnberg mit dabei. Mathias Zeck meldet sich live.