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Dienstag, 02.02.2010

Gegner am Samstag: Der VfB

Alles, was ihr über Stuttgart wissen müsst, verrät euch fcn.de.

Abseits des Rasens ein zurückhaltender Zeitgenosse, ein Vulkan an seiner Arbeitsstätte: Jens Lehmann

Er ist hinlänglich bekannt, der Spruch vom Torwart und Linksaußen. Der VfB-Keeper Jens Lehmann hat ihn in den vergangenen Monaten und Wochen richtig mit Leben gefüllt. Der 40-Jährige, der abseits vom Rasenrechteck als Paradebeispiel eines höflichen, zurückhaltenden Zeitgenossen durchgeht, ist an seiner Arbeitsstelle ein Vulkan – mitunter wundert er sich anschließend selbst über sich, wie impulsiv er reagiert.

Siehe das vorletzte Punktspiel der Vorrunde in Mainz. Da stieg er kurz vor Schluss beim Stand von 1:0 für den VfB Bancé auf den Fuß, weil dieser ihn wenige Minuten zuvor unfair angegangen war. Rote Karte, Elfer, 1:1, zwei Punkte weg und als Draufgabe eine Sperre von drei Spielen, die am vergangenen Spieltag endete, als es gegen Dortmund ging. Und selbstverständlich stand Lehmann wieder zwischen den Pfosten, war dem VfB beim 4:1 ein sicherer Rückhalt. Im Mai endet übrigens das Kapitel Lehmann und Stuttgart, was aber nicht gleichbedeutend damit ist, dass Jens Lehmann seine Handschuhe an den Nagel hängt: „Wenn irgendjemand einen Torhüter sucht, kann es sein, das ich noch ein Jahr dranhänge.“ Schaun mer mal!

Einmal Club, immer Club

In der beliebten Rubrik „einmal Club, immer Club“ herrscht deutlich mehr Treiben als zuletzt. Klar, Stuttgart liegt ja praktisch vor den Toren Nürnbergs. Und so stehen mit Roberto Hilbert, Martin Lanig und Cacau auch drei Akteure in Diensten der Stuttgarter, die auf eine aktive 1. FCN-Vergangenheit zurückblicken. Umgekehrt ist es mit Raphael Schäfer nur ein Akteur.

Wie schnelllebig der Fußball ist, verblüfft immer wieder aufs Neue. Siehe Thomas Hitzlsperger. In die Saison ging er als Kapitän des VfB, als unverzichtbare Stammkraft und als fixer deutscher WM-Fahrer. Nun, rund sieben Monate später, ist der Mann mit dem linken Hammer weg. Weil zuvor erst die Kapitänsbinde bei den Schwaben weg war und dann der Stammplatz, wechselte er vor gut einer Woche zum abstiegsgefährdeten italienischen Erstligisten Lazio Rom. Dort erhofft sich der 27-Jährige die Einsatzzeiten, die er unbedingt braucht, um noch auf den WM-Zug aufspringen zu können.

Gomez' Schatten

Der Schatten von Mario Gomez, der im Sommer zu den Bayern wechselte, wird undeutlicher. Der für ihn verpflichtete Pavel Pogrebnyak kommt nach großen Startschwierigkeiten immer besser in Schwung – übrigens an der Seite von Ciprian Marica, der auch schon den Stempel „Millionen-Missverständnis“ trug. Ein weiteres Kapitel aus der Abteilung „schnelllebiger Fußball“.