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Mittwoch, 26.11.2008

Friedensstadt, Fußballstadt, 2. Ligastadt

Wir schreiben das Jahr 1648: In Münster und Osnabrück wird der "Westfälische Friede" geschlossen und beendet den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648). Die Ortsschilder deshalb: Friedensstadt Osnabrück. Im vierzig Kilometer entfernten Münster wurde die andere Hälfte des Westfälischen Friedens geschlossen. Bis zur Gründung des VfL Osnabrück gingen übrigens noch 251 Jahre ins Land, offizielles Gründungsdatum ist der 17. April 1899.

Getrost kann man den VfL als Fahrstuhlmannschaft bezeichnen. Fünfmal schafften die "Lilanen" zwischen 1974 und 2007 den Aufstieg, pendelten regelmäßig zwischen Dritter und Zweiter Bundesliga. Mit Trainer Claus-Dieter "Pele" (wird deutsch ausgesprochen!) Wollitz stieg man zuletzt 2007 auf und hielt erfolgreich die Klasse.

In "Osna" liest man die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ), mit einer Auflage von rund 180.000 Exemplaren eine der größten, regionalen Zeitungen Deutschlands. Und: Eine der meistzitierten Blätter, was das Ressort Politik angeht. Kommentare und Interviews aus der NOZ werden oft von anderen Medien aufgegriffen.

Auf Plattdütsch heißt Osnabrück "Ossenbrügge", übersetzt Ochsenbrücke. Einleuchtend für jeden Franken. Ohnehin taucht der Begriff "Ossen" des Öfteren auf: Der Ossensamstag, größter Norddeutscher Karnevalsumzug, ist wohlbekannt. Andere Quellen behaupten im Übrigen, der Name Osnabrück leite sich von "Hase" her (der Fluss durch Osnabrück). Diese Herleitung bleibt der fränkischen Zunge aber eher unverständlich.