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Profis Freitag, 31.01.2020

Fehlstart durch Spätstart

Foto: Sportfoto Zink

Im ersten Liga-Spiel des neuen Jahres fand der Club nur schwer ins Spiel, geriet beim Hamburger SV verdientermaßen in Rückstand. Nach der Halbzeit fand er zwar kurzzeitig zurück in die Partie, erholte sich dann aber nicht mehr vom zweiten HSV-Elfmeter und nahm am Ende keine Punkte mit nach Nürnberg.

  • Die Nachbetrachtung

Egal, wen die Journalisten nach den 90 Minuten im Volksparkstadion auch befragten, ein jeder der Club-Protagonisten war sich über die Hauptursache für die Niederlage beim Hamburger SV einig. „Mit den ersten 45 Minuten war ich nicht zufrieden“, monierte Cheftrainer Jens Keller vollkommen zurecht. „Wir haben da alle im Verbund nicht gut verteidigt.“ Dem stimmte auch sein Kapitän Hanno Behrens zu: „Wir haben das in der ersten Halbzeit nicht gut gemacht.“

Ein dominanter HSV rollte von Minute eins an Angriff über Angriff über die bemühte Club-Abwehr, die sich glücklich schätzen konnte, dass die Gastgeber etwas fahrlässig mit ihrer Chancenverwertung umgingen. Aus dem Spiel heraus traf einzig Jatta, Hinterseer erhöhte nach Foulelfmeter.

Unmittelbar vor der Halbzeit und anschließend nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Cluberer dann mutiger, kamen zu ersten Chancen und schließlich durch Handwerker zum Anschluss. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden. Wir sind gut rausgekommen, waren deutlich präsenter und hatten auch bessere Ballbesitzwerte“, sagte der Club-Coach.

Umso bitterer schließlich die Art und Weise der Vorentscheidung: In einer Phase, in der ein Ausgleich dann kein zu unrealistisches Szenario gewesen wäre, sprang Margreitter der Ball im Strafraum an den Arm. Eine Szene, die Keller nach dem Spiel als „Genickbruch“ bezeichnete. Ein Genickbruch, von dem sich der Club in Hamburg nicht mehr erholte.

  • Das sagen die Medien:

 Nürnberger Nachrichten: "2020 soll das Jahr des 1. FC Nürnberg werden. Oder zumindest – die Ansprüche sind geschrumpft – ein Jahr, das ihnen nicht so spektakulär misslingt wie 2019, wo sie erst den Abstieg aus der ersten Liga verkraften mussten und dann den zu einem Zweitliga-Kellerkind. Das 1:4 in Hamburg hat gezeigt, dass der Weg zurück nach oben für den 1. FC Nürnberg lang und steinig wird."

Kicker Online: "Nach guter Vorbereitung kassierte der 1. FC Nürnberg beim Aufstiegsfavoriten Hamburger SV eine 1:4-Niederlage und rutscht damit vor dem 20. Spieltag auf Tabellenplatz 17 ab. Nach ordentlicher Vorbereitung ließen die Franken beim HSV gerade in der ersten Hälfte wieder ähnliche Muster wie in der schwachen Hinrunde erkennen."

  • Das sagen die Fans:

Peter Skrzipczyk (via Facebook): "Trotzdem geben wir die Hoffnung nicht auf. Wir haben noch 15 Chancen da unten rauszukommen. Auf geht's Nürnberg kämpfen und siegen. Nur der FCN."

Florian Förster (via Facebook): "Gut, das Ergebnis gegen Hamburg konnte bzw. musste man so erwarten, aber gegen Sandhausen muss gewonnen werden. Wir müssen schleunigst wieder über den Strich kommen."

  • So geht's weiter:

Durch den Sieg von Wehen Wiesbaden ist der Club auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. „Jeder weiß, dass die Stunde geschlagen hat“, sagte daher auch Johannes Geis. Punkte müssen her, schnellstmöglich. "In der Tabelle ist das alles sehr eng. Wir haben beim Topfavoriten gespielt, die ihrer Rolle gerecht geworden sind. Das darf man nicht vergessen." Nun steht zeitnah das nächste Duell an: Nicht einmal 72 Stunden nach dem Gastauftritt in Hamburg folgt das Heimspiel gegen den SV Sandhausen (Sonntag, 02.02.2020, 13.30 Uhr).