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Profis Dienstag, 19.11.2019

Fabian Schleusener: Endlich weniger Hummeln im Hintern

Foto: Sportfoto Zink

Der Schienbeinbruch im März war Fabian Schleuseners zweite langfristige Verletzung in seiner bisherigen Karriere. Ein Negativ-Erlebnis, von dem sich "Schleuse" aber nicht hat unterkriegen lassen. "Ich habe hart gearbeitet, das kommt mir jetzt zugute", sagt er. Erstmals von der harten Arbeit profitieren konnte er am Samstag bei seinem Comeback in der U21.

„Sieben Monate und ein paar zerquetschte.“ Hinter Fabian Schleusener liegt eine lange und sicherlich keine einfache Phase seiner Karriere. Oder auf gut Deutsch, wie er selbst sagt: „Eine scheiß lange Zeit.“ Diese scheiß lange Zeit endete am Samstag mit seinem Comeback in der Regionalliga Bayern, mit der U21 spielte Schleusener 60 Minuten gegen Buchbach. „Es war ein super Gefühl. Man kann trainieren, wie man will, die Spielpraxis ist immer noch das Beste.“

Bis zu seiner Rückkehr auf den Platz durchschritt „Schleuse“ einen langen Prozess. Sein größter Trumpf dabei: „Ich hatte keinen Tag, an dem ich den Kopf in den Sand gesteckt habe. Ich denke, dass das auch etwas ist, was mich auszeichnet. Ich gehe jeden Tag positiv an.“

"Das prägt einen als Spieler und Typ"

Für den gebürtigen Freiburger war es nicht die erste langfristige Verletzung. In der Saison 2016/17 setzte ihn ein Kreuzbandriss über ein halbes Jahr außer Gefecht. Eine negative Erfahrung, von der er nun bei seinem Schienbeinbruch profitierten konnte. „Ich bin damals trotz schwerer Verletzung stärker zurückgekommen, habe danach eine sehr gute Saison gespielt. Die Erfahrungen von damals haben mir jetzt sehr geholfen“, findet Schleusener, der vor allem großen Wert auf Selbstdisziplin legt. „Man ist für sich selbst verantwortlich und muss Gas geben, trainiert nicht mit der Mannschaft. Das prägt einen als Spieler und Typ.“

Die Früchte der harten Arbeit will der 28-Jährige bald auch in der Zweiten Bundesliga ernten. Wann genau, steht noch nicht fest. Vor allem seine Frau fiebert aber dem „richtigen“ Comeback entgegen, wie Schleusener augenzwinkernd verriet: "Sie sagt, ich hätte zuhause viel zu viele Hummeln im Arsch. Sie ist froh, dass ich mich jetzt wieder voll auspowern kann und an den Wochenenden unterwegs bin“, schmunzelt er.