Profis Mittwoch, 05.01.2022

Fabian Nürnberger: "Es hängt viel vom Kopf ab"

Foto: Sportfoto Zink

Weihnachten ist rum, das neue Jahr da – und die Vorbereitung auf die restliche Rückrunde läuft beim FCN auf Hochtouren. Seit Montag arbeiten die Club-Profis wieder täglich am Valznerweiher für 16 möglichst erfolgreiche Spiele in der 2. Bundesliga. „Ich hatte eine gute Zeit, die Pause hat von den Tagen her auch gereicht. Die Feiertage mit der Familie und den Freunden taten sehr gut, man konnte den Kopf etwas frei kriegen“, berichtet Fabian Nürnberger, der die freie Zeit in seiner Heimat in Hamburg verbrachte. Nürnberger ist jetzt aber auch „froh, wieder in Nürnberg zu sein.“

Schließlich will unser zentraler Mittelfeldspieler schnellstmöglich an die guten Leistungen anknüpfen, mit denen er das Kalenderjahr 2021 ausklingen ließ. Ein Jahr, das für den Stammspieler der Vorsaison kein durchweg einfaches war. „Es wäre gelogen, wenn ich sage, dass es für mich keine schwierige Situation war“, gesteht Nürnberger, der damit speziell die Phase Anfang Oktober bis Anfang Dezember meint, in der er nur einmal in der Startelf stand. Negativer Höhepunkt: das Testspiel gegen den FC Ingolstadt und der Platzverweis vor dem Halbzeitpfiff. „Das war damals eine sehr dumme Aktion, aber daraus lernt man auch“, reflektiert Nürnberger. Für das Testspiel am Samstag gegen den Halleschen FC (ab 13.30 Uhr live auf YouTube und fcn.de) ist unsere Nummer 15 noch gesperrt.

„An diese ganze Situation musste ich mich erst einmal gewöhnen und mich damit anfreunden“, resümiert der 22-Jährige. „Die Jungs, die gespielt haben, haben es aber auch wirklich sehr gut gemacht, die Ergebnisse haben auch gestimmt. Da gab es deswegen auch wenig Grund, irgendwas zu ändern.“ Nürnbergers Devise: „Ich musste einfach in meinen Kopf kriegen, dass ich Vollgas geben muss, sobald ich meine Chance kriege.“

„Ich will positiv bleiben“

Und das tat er auch. „Das war ein gutes Gefühl“, sagt Nürnberger, der beim Auswärtsspiel in Sandhausen kurz zuvor eingewechselt den wichtigen 1:1-Ausgleich sehenswert erzielte und so die Wende einleitete. Drei Wochen später ersetze Nürnberger den gelb gesperrten Lino Tempelmann auf Schalke und traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich. „Es hängt einfach viel vom Kopf ab. Die letzten Spiele taten da schon sehr gut.“

Das persönliche Ziel für die verbleibenden 16 Spiele ist somit klar: „Ich will positiv bleiben, so weitermachen wie zum Jahresende, im Training weiter Vollgas geben und dann schauen wir, was sich daraus ergibt.“


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