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Samstag, 07.05.2011

"Es geht ein Freund"

Die Stimmen zum Spiel mit den beiden Trainern, Rapha Schäfer und Marek Mintal

Dieter Hecking: „Wir haben die erste halbe Stunde ordentlich gespielt, aber müssen uns dann die Viertelstunde vor der Pause an die Fahne heften. In dieser Phase haben wir zu viele unnötige Freistöße gegen uns bekommen, von denen einer den Ausgleich bedeutete. Als es am Ende auf ein Unentschieden hinauslief, haben wir uns dann noch einen Fehler zu viel erlaubt. Unterm Strich eine unnötige Niederlage, aber vielleicht ist das heute in dieser besonderen Situation auch nebensächlich. Auch hier noch einmal Danke an Marek Mintal, er hat sich immer als Musterprofi gezeigt, ich ziehe den Hut vor ihm.“

Marco Pezzaiuoli: „Wir hatten Probleme ins Spiel zu kommen, Nürnberg war griffiger als wir und ist durch eine gute Freistoßvariante mit 1:0 in Führung gegangen. Ab diesem Zeitpunkt muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat gezeigt, dass Moral und Charakter in ihr steckt und hat den verdienten Ausgleich erzielt. Das 2:1 ist dann sicher etwas glücklich, aber Sigurdsson macht das natürlich auch abgezockt.“

Marek Mintal: „Jetzt geht es mir etwas besser, die Tage vor diesem Spiel waren schwer für mich. Ich war mit viel Herzblut dabei und nehme jetzt Abschied. Schade, aber im Sport ist das so. Das beste in diesen acht Jahren waren die Fans, die mir immer Kraft gegeben haben. Wo es jetzt für mich hingeht ist noch offen.“

Raphael Schäfer: „Wir haben gut in die Partie gefunden, nach der Führung aber das Spiel aus der Hand gegeben, obwohl das eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel war. Ich bin dennoch sehr stolz auf das, was wir erreicht haben und in dieser Saison gespielt haben. Sowas wie heute erlebt man ganz selten, es geht nicht der Spieler Marek Mintal, sondern ein Freund. Der Abschied hier war genau die Bühne, die Marek verdient hat. Er hat dem Verein sehr geholfen und ihm ein Gesicht gegeben. Wir werden ihn hier immer mit ganz weit offenen Armen empfangen.“