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Sonntag, 11.04.2010

Erst kein Glück und dann noch Pech

Wolfsburg reichen zwei Torschüsse beim 2:0 in Nürnberg. Unserem Club werden zwei Strafstöße verweigert.

Erst kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu – von diesem schlauen Spruch konnten die Club-Spieler nach dem 0:2 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag, 11.04.10, ein Liedchen singen. „Das Tor war wie zugenagelt,“ ärgerte sich Dominic Maroh. Und Ilkay Gündogan schob enttäuscht nach: „Wolfsburg hat uns eiskalt erwischt.“

Dabei sprach die Statistik nach dem Spiel mehr als deutlich für den 1. FCN. 12:2 Schüsse, 10:3 Ecken, 58 % der Zweikämpfe gewonnen, 34:15 Flanken, 80 % der Pässe gelungen (Wolfsburg nur 71%) – aber eben keine Punkte. Denn den „Wölfen“ langten die beiden Torschüsse ...

Eiskalt in die Euphorie

Beim ersten Treffer stachen die Gäste eiskalt in die Nürnberger Euphorie. Denn der Club war nach dem Seitenwechsel am Drücker, versiebte im Hexenkessel easyCredit-Stadion im Minutentakt Chancen, als der noch amtierende Deutsche Meister eiskalt konterte. Gündogan verlor nach einer Ecke den zweiten Ball, und ausgerechnet Zwetschge Misimovic legte auf Edin Dzeko auf, der Raphael Schäfer mit seinem platzierten Schuss keine Chance ließ (66.)

Zwölf Minuten später die Entscheidung, als Grafite per Kopf eine Hasebe-Eingabe einnickte. Das zweite Mal, dass unser Kasten in Bedrängnis kam. Unglaublich!

Zwei Elfer nicht bekommen

Der Club haderte aber nicht nur mit der sportlichen Ungerechtigkeit, er haderte zurecht auch mit den Fehlern von Schiedsrichter Guido Winkmann. Der übersah zunächst ein aktives Handspiel Hasebes und hätte nach einer guten Viertelstunde schon Elfmeter pfeifen müssen. „Vielleicht war ihm da noch die Sicht verdeckt, den muss er vielleicht nicht sehen“, nahm Dieter Hecking den Referee hier noch in Schutz ...

Nicht aber beim glasklaren Foul an Albert Bunjaku, der vom Bein Pekariks klar am eigenen Bein getroffen wurde (21.). „Ich sage das nicht oft, aber heute ärgere ich mich über diese Entscheidungen“, klagte Hecking, „Albert Bunjaku werden klar die Beine weg gezogen, das muss man sehen!“ Stimmt ... Dass auf der Gegenseite bei zwei Aktionen von Javier Pinola die Wölfe ebenfalls Strafstoß forderten, sei nicht verschwiegen. So klar wie die Nürnberger Strafstöße waren diese beiden Szenen aber nicht.

Jetzt zum SC Freiburg

Auf ein Neues also am kommenden Samstag. Dann geht’s beim SC Freiburg weiter. Und mit einem Dreier dort könnte unser Club zumindest schon mal einen Riesenschritt weg von den direkten Abstiegsrängen machen. „Ein Endspiel“, nimmt Hecking aber den Druck weg, „ist das nicht.“