Business Donnerstag, 28.05.2026

Eine historische Saison: Fakten zum Klassenerhalt

Foto: fcn.de

Den ClubFrauen ist in der vergangenen Spielzeit etwas gelungen, was die Frauen des 1. FC Nürnberg zuvor noch nie erreicht hatten: Der Klassenerhalt und die sportliche Qualifikation für ein weiteres Jahr im deutschen Oberhaus. Selbstverständlich brachen die Spielerinnen dabei auch einige Rekorde. Hier gibt es die spannendsten Daten und Fakten zur Saison 2025/26.

Gemeinsam Geschichte geschrieben

Noch nie zuvor haben die ClubFrauen in der Bundesliga eine solch erfolgreiche Saison gespielt. In der abgelaufenen Spielzeit sammelten die Rot-Schwarzen die meisten Siege und die meisten Punkte in einer Erstligasaison der Vereinsgeschichte. Den vorherrigen Torrekord haben die ClubFrauen mit 33 Treffern sogar mehr als verdoppelt.

Eine feste Konstante

Einen großen Anteil am jüngsten Erfolg hat natürlich Topscorerin Nastassja Lein, die konstant traf. Erstmals erzielte eine Spielerin der ClubFrauen in der Bundesliga mehr als fünf Tore. Am Ende netzte Lein elf Mal ein und verdoppelte damit den bisherigen Wert. Wenn Elfmetertore nicht beachtet werden, haben nur sechs Spielerinnen (Popp, Cerci, Harder, Anyomi, Freigang und Jessen) mehr Tore erzielt als das Club-Urgestein.

Variabilität vor dem Tor

Doch auch ohne Nastassja Lein wurden die Rot-Schwarzen regelmäßig vor dem Tor gefährlich. Insgesamt 16 weitere Spielerinnen waren vor dem Tor erfolgreich und trafen in der Bundesliga – lediglich der unangefochtene Meister vom FC Bayern München stellte mehr verschiedene Torschützinnen als der Club.

Ein besonderes Tor

Die 17. Unterschiedliche Spielerin, die in der vergangenen Spielzeit ein Tor für den FCN schoss, war eine besondere: Torhüterin Lourdes Romero. Die Aufzeichnungen über Torhüterinnentore in der Frauenbundesliga sind zwar nicht lückenlos, so dass die Behauptung, dass es das erste überhaupt war, nicht überprüft werden kann. Besonders war es aber allemal.

Gefahr aus dem Halbfeld

Bei den erzielten Toren tat sich eine Besonderheit hervor, denn kein Team der Liga war so gefährlich wie die ClubFrauen bei Freistößen, die aus dem Mittelfeld geschlagen wurden. Vier Mal trafen die Spielerinnen nach einem Freistoß, der im ersten oder zweiten Spielfelddrittel seinen Ursprung hatte. Das war aber auch kein Zufall, denn die Mannschaft führt das Ranking auch hinsichtlich der „expected Goals“ an. Bei Freistößen in Tornähe belegen die Clubfrauen in beiden Rankings immerhin einen respektablen sechsten Platz.

Hohes Anlaufen als Schlüssel

In einem weiteren Ranking haben sich die ClubFrauen ebenfalls den ersten Platz erarbeitet. Kein Team hat durch sein Anlaufen häufiger den Gegner dazu gezwungen einen langen Ball zu schlagen. Außerdem hatte auch keine Mannschaft aus dem Anlaufen heraus eine bessere Qualität der eroberten Bälle als der Club.

Immer auf der Höhe

Zum Abschluss noch einen Fun-Fact: Keine Mannschaft stand seltener im Abseits als die ClubFrauen.


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