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Profis Hintergründe Sonntag, 02.11.2014

Ein Rückblick "mit gemischten Gefühlen"

Licht und Schatten zeigte der 1. FC Nürnberg im Heimspiel gegen St. Pauli. Trainer Valerien Ismael verteilte dementsprechend Lob und Kritik.

Foto: Sportfoto Zink

Valerien Ismael nahm sich am Sonntagmorgen viel Zeit mit den Medienvertretern für die Aufarbeitung des Geschehenen. Kein Wunder, das 2:2 gegen den FC S. Pauli tags zuvor hatte auch viele unterschiedliche Aspekte und diverse Geschichten geliefert. Mit "gemischten Gefühlen" blickte der Coach des 1. FC Nürnberg zurück auf eine Partie, die der Club hätte durchaus gewinnen, aber eben auch verlieren können. Und so müsse man, erklärte Ismael, "wenn man alle Umstände dieser 90 Minuten betrachtet, mit dem Punkt zufrieden sein".

Nach 48 Sekunden war der Club gegen die Norddeutschen bereits in Rückstand geraten und hatte danach "Glück, dass wir nicht das 0:2 bekommen haben", gestand Ismael selbstkritisch ein. "Über die Anfangsphase braucht man nicht diskutieren, die war richtig schlecht", befand auch Keeper Patrick Rakovsky.

Mannschaft zeigt Moral

Doch anders als in so manchen Spielen in dieser Saison kämpfte sich die Mannschaft nach dem frühen Rückstand zurück in die Partie und glich durch Jakub Sylvestrs drittes Saisontor zum 1:1 aus. Ein weiterer regulärer Treffer wurde dem Slowaken vor der Pause wegen angeblicher Abseitsstellung verweigert, kurz nach der Pause ließ Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus nach Foul im Strafraum an Alessandro Schöpf weiterspielen. "Das war eine klare Fehlentscheidung, ohne Wenn und Aber", so Ismael. "Wir hätten da zweimal in Führung gehen können. Und dass ein Führungstor die Mannschaft beflügelt, hat man in dieser Saison schon gesehen."

Stattdessen geriet der Club erneut in Rückstand. "Da haben wir uns schlecht verhalten, das war nicht okay", rüffelte der Club-Trainer das Abwehrverhalten beim 1:2 durch Sebastian Maier. Doch kurz vor Schluss gelang Jakub Sylvestr dann doch noch der verdiente Ausgleich. "Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Mannschaft bis zum Schluss an sich geglaubt und gezeigt hat, dass sie auch spät noch Tore machen kann", erklärte Ismael.

Lob für Pinola und Polak

Die Moral der Mannschaft war allerdings nicht der einzige positive Aspekt. "Jakub Sylvestr hat seinen ersten Doppelpack erzielt. Wir haben außerdem mit Maximilian Dittgen wieder einen jungen Spieler eingebaut", so Ismael, der auch die eingewechselten Javier Pinola und Jan Polak lobte: "Pino war sofort im Spiel und hat seine Stärken eingebracht. Jan hat vor unserem zweiten Tor einen wichtigen Zweikampf gewonnen."

Nun gilt es, die positiven Erkenntnisse ins kommende Spiel beim SV Sandhausen mitzunehmen und gleichzeitig an den weniger guten Dingen gezielt zu arbeiten. "Wir müssen das Abwehrverhalten deutlich verbessern und die Kompaktheit besser herstellen. Und wir müssen von Beginn an präsent sein", sagte Valerien Ismael.

"Ähnliches Spiel wie gegen Darmstadt"

Schon am Freitag, 07.11.14, gastiert der Club in Sandhausen, wo der Nürnberger Trainer "ein ähnliches Spiel wie gegen Darmstadt" erwartet. "Sandhausen ist eine kompakte Mannschaft, die sehr geduldig agiert." Für Patrick Rakovsky ist klar, dass es "eine kämpferische Partie" werden wird. Auf ein erneutes Spiel mit unterschiedlichen Aspekten und diversen Geschichten kann der Club-Keeper gerne verzichten. Viel lieber wäre ihm, "hinten kein Tor zu kassieren und vorne eines zu machen. Dann wäre ich zufrieden."

Spieldaten

12. Spieltag, 2. Bundesliga 2014/2015
2 : 2
1. FC Nürnberg
18. Jakub Sylvestr 1:1
87. Jakub Sylvestr 2:2
FC St. Pauli
1. Marc Rzatkowski 0:1
59. Sebastian Maier 1:2
Stadion
Grundig Stadion
Datum
01.11.2014 12:00 Uhr
Schiedsrichter
Bibiana Steinhaus
Zuschauer
37033

Aufstellung

1. FC Nürnberg
Rakovsky - Celustka (46. Pinola) - Petrak - Stark - Bihr - Mössmer (79. Polak) - Koch - Candeias (76. Dittgen) - Schöpf - Füllkrug - Sylvestr
Reservebank
Sahin-Radlinger, Hovland, Pinola, Ramirez, Dittgen, Knezevic, Polak
Trainer
unbekannt
FC St. Pauli
Tschauner - Nehrig (72. 18466) - Ziereis - Gonther - Schachten - Kalla (90. Startsev) - Alushi - Rzatkowski - Daube - Maier (64. Thy) - Budimir
Reservebank
Heerwagen, Startsev, 18466, 18466, Kurt, 18466, Thy
Trainer
Thomas Meggle

Ereignisse

1. min Spielstand: 0:1
Marc Rzatkowski

12. min Spielstand: 0:1
Sebastian Maier

18. min Spielstand: 1:1
Jakub Sylvestr

29. min Spielstand: 1:1
Jakub Sylvestr

29. min Spielstand: 1:1
Jakub Sylvestr

29. min Spielstand: 1:1
Jakub Sylvestr

46. min Spielstand: 1:1
Javier Pinola kommt für Ondrej Celustka

51. min Spielstand: 1:1
Ondrej Petrak

59. min Spielstand: 1:2
Sebastian Maier

64. min Spielstand: 1:2
Lennart Thy kommt für Sebastian Maier

72. min Spielstand: 1:2
18466 kommt für Bernd Nehrig

76. min Spielstand: 1:2
Maximilian Dittgen kommt für Daniel Candeias

79. min Spielstand: 1:2
Jan Polak kommt für Jürgen Mössmer

81. min Spielstand: 1:2
Enis Alushi

87. min Spielstand: 2:2
Jakub Sylvestr

90. min Spielstand: 2:2
Andrej Startsev kommt für Jan-Philipp Kalla