Drei Punkte gegen Wiesbaden - Niederlagen gegen Leipzig und Elversberg
Am Mittwochabend stand für das eSports-Team der nächste Dreifachspieltag auf der Agenda. Die eCluberer trafen dabei auf den SV Wehen Wiesbaden, die SV Elversberg sowie RB Leipzig. Wie der Abend für die Jungs gelaufen ist, erfahrt ihr hier:
- Die Ausgangslage:
Nach drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen befand sich der 1. FC Nürnberg vor dem Spieltag auf dem siebten Tabellenplatz der Division Süd-Ost und somit auch auf einem Qualifikationsrang für die Play-Offs. In der Vorwoche gab es zwei bittere Niederlagen gegen den FC Bayern München und Hertha BSC, jedoch auch einen Dreier gegen starke Stuttgarter.
- Spiel 1: 1. FC Nürnberg vs. SV Wehen Wiesbaden
2vs2: Spätes Tor belohnt Überlegenheit
Beide Mannschaften starteten mit viel Intensität in die Partie und machten von Anfang an Druck. Die Nürnberger eSportler Niklas „NiklasRank“ Rank und Yannick „klastocky“ Grum kamen jedoch besser in die Partie und erarbeiteten sich schon früh etliche Chancen. Über lange Strecken war der 1. FC Nürnberg stärker, doch konnte seine offensive Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Nach 83 Minuten gelang endlich der erste Treffer der Begegnung, als sich Matthäus in den Sechzehnmeterraum dribbelte und den Wiesbadener Schlussmann zum 1:0-Endstand überwand.
1vs1: Chancenlos im direkten Duell
Trotz starker Anfangsphase von Niklas „NiklasRank“ Rank, war es der SVWW, der den ersten Treffer der Partie erzielen konnte. Müller kam aus rund zwölf Metern frei zum Schuss und brachte den Ball im Clubtor zur Führung unter. In der 38. Minute legte Müller nach und machte nach einem Abpraller seinen Doppelpack sowie den 0:2-Rückstand für den FCN perfekt. Auch in der zweiten Hälfte lief es für Niklas Rank nicht besser und er musste nach 53 Minuten den dritten Gegentreffer hinnehmen. Eine halbe Stunde später machte auch Malen seinen Doppelpack sowie den 4:0-Endstand perfekt.
1vs1: „klastocky“ macht den Dreier klar
Im entscheidenden 1vs1 erwischte Wehen Wiesbaden den besseren Start und ging mit 1:0 in Führung. Yannick „klastocky“ Grum ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpfte sich zurück in die Partie. Durch einen Treffer von Daferner kurz vor dem Seitenwechsel sicherte sich der FCN den Ausgleichstreffer. Der Club kam besser aus der Kabine und belohnte sich im Anschluss, als Daferner über rechts in den Strafraum dribbelte und auf den freistehenden Völler zurücklegte. Dieser blieb eiskalt und haute den Ball zum 2:1 in die Maschen. Infolgedessen spielte „klastocky“ befreiter auf und konnte sich erneut durch Daferner belohnen. Obwohl Wehen noch den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielen konnte, ging der FCN am Ende als Sieger vom Platz und tütete die drei Punkte ein.
- 2.Spiel: 1. FC Nürnberg vs. SV Elversberg
2v2: Kantersieg zum Auftakt
Mit den drei Punkten gegen den SV Wehen Wiesbaden im Rücken starteten die eCluberer stark in das 2vs2. Nach 20 Minuten stand Koné nach einem herausragenden Angriff frei vor dem Elversberger Tor und netzte eiskalt zum 1:0 ein. Kurz vor der Halbzeit war es Daferner, der nach einer Hereingabe goldrichtig stand und auf 2:0 erhöhte. Auch im zweiten Durchgang ließen die eCluberer nicht nach und Daferner setzte sich in der 57. Minute gegen einige Gegner im Strafraum durch. Am Ende behielt er die Übersicht und platzierte den Ball geschickt in der langen Ecke. In der 70. Minute machte Daferner seinen Hattrick perfekt und erhöhte nach einem Angriff über mehrere Stationen auf 4:0. In der 83. Minute trugen sich auch noch Völler und Openda in die Torschützenliste ein und markierten mit ihren Treffern den 6:0 Endstand.
1vs1: Offener Schlagabtausch bis zum Ende
Im 1vs1 erwischte die SV Elversberg den besseren Start und ging früh mit 1:0 in Führung. Yannick „klastocky“ Grum kämpfte sich im Anschluss jedoch besser in die Partie und kreierte einige gute Chancen, lediglich der Ausgleichstreffer blieb ihm bis zur Halbzeit verwehrt. Dieser folgte kurz nach Wiederanpfiff, als Rudi Völler nach einer Flanke am zweiten Pfosten parat stand und den Ball per Kopf im Elversberger Tor zum 1:1 unterbrachte. Rund zehn Ingame-Minuten später brachte sich Daferner in Schussposition und manövrierte das Spielgerät raketenartig zur 2:1-Führung in den rechten Winkel. Die SVE kam nochmal zurück ins Spiel und glich in der 70. Minute durch einen Treffer von Rochelt aus. Zehn Minuten später war es erneut Rochelt, der durch seinen Treffer zum 3:2 die Partie drehte. In letzter Sekunde markierte Musiala den 4:2-Endstand für die SVE.
1vs1: Niederlage im finalen Spiel
Im Entscheidungsmatch fand Niklas „NiklasRank“ Rank gut in die Partie und tauchte des Öfteren gefährlich vor dem Elversberger Tor auf. Trotz einiger guter Chancen blieb der Treffer für lange Zeit aus. Mit dem ersten Angriff der zweiten Hälfte bestrafte die SVE diese Ineffizienz durch einen Treffer von Rochelt und ging mit 1:0 in Führung. Diese baute Lothar Matthäus durch einen Power-Shot in der 74. Minute auf 2:0 aus. Diesen Vorsprung brachte die SVE über die Zeit und sicherte sich somit nach drei Spielen den Spieltagssieg.
- 3. Spiel: 1. FC Nürnberg vs. RB Leipzig
2vs2: Niederlage nach Führung
Die Nürnberger eSportler kamen gut in die Partie gegen den Favoriten aus Leipzig und setzten von Anfang an Akzente. Diese Bemühungen wurden schließlich belohnt, als Matthäus in der 32. Minute vom Punkt zur 1:0 Führung traf. In der 52. Minute glich Poulsen nach einem Abpraller aus rund 12 Metern aus und brachte die Leipziger zurück in die Partie. Diese Führung baute RBL in der 85. Minute und 90. Minute weiter aus und sorgte für den 3:1-Endstand.
1vs1: Leipzig sichert sich drei Punkte
Lange Zeit war Yannick "klastocky" Grum gut im Spiel und setzte sich immer wieder durch, doch in der 30. Minute waren es die Leipziger, die in Person von Sesko den ersten Treffer der Begegnung erzielen konnten. Davon ließ sich "klastocky" nicht beeindrucken und spielte weiter gezielt auf das Leipziger Tor, doch konnte seine erarbeiteten Chancen nicht in Tore ummünzen. In der 79. Minute baute RBL die Führung durch Götze auf 2:0 aus. Im direkten Gegenzug war es erneut Götze, der das Tor traf, jedoch diesmal im Trikot des 1. FC Nürnberg. Doch auch der Anschlusstreffer half am Ende nichts mehr und RB Leipzig beendete den Spieltag im Speed-Run.