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Samstag, 24.10.2009

Drei Punkte bleiben in der Rhein-Neckar-Arena

Club verliert vor ausverkauftem Haus mit 0:3. Eichner, Ibisevic und Zuculini treffen.

3.000 Club-Fans machten schon beim Warm-Up der Mannschaften in der Rhein-Neckar-Arena richtig Stimmung; und beim Anstoß des Club konnte man sich sicher sein, dass unter den 30.150 Zuschauern mehr Club-Fans waren, als gedacht. In allen Blöcken sah man rot-schwarze Schals, Fahnen und Trikots.

Tolle erste 30 Minuten des 1. FC Nürnberg erlebten die Zuschauer in der ausverkauften Arena, die am 10. Spieltag mal wieder eine Premiere sah: Noch nie hatte der Club hier gespielt, machte schon beim ersten Auftritt im Blau-Weißen Stadion an der A6 mächtig Dampf. In der 10. Minute hatte Javier Pinola nach einem super Ballgewinn mit einem Distanz-Schuss aus 20 Metern die erste große Chance. Hoffenheim-Keeper Timo Hildebrand hatte seine Mühe, konnte den Ball erst im Nachfassen halten.

Zwei Chancen, zwei Tore

Für Diskussionsstoff sorgte eine strittige Schiedsrichter-Entscheidung in der 28. Minute: TSG-Verteidiger Josip Simunic traf Albert Bunjaku im Strafraum am Fuß und brachte den Club-Stürmer zu Fall. Schiedsrichter Michael Weiner aus Giesen entschied aber auf Ecke, nicht auf Strafstoß!

Innerhalb von nur fünf Minuten schlugen die 1899er dann zweimal eiskalt zu, man könnte es auch so formulieren: Zwei Chancen, zwei Tore. Beim ersten Treffer hatte nach einem Freistoß an der linken Grundlinie Christian Eigler in der 34. Minute im Getümmel geklärt. Christian Eichner erwischte den Ball und drosch aus 25 Metern auf das Leder. Der Ball schlug im rechten Winkel ein, Club-Schlussmann Raphael Schäfer hatte keine Chance, das 1:0 zu verhindern. In der 38. Minute verlor Marek Mintal im Mittelfeld gegen zwei Gegenspieler den Ball. Beim Steilpass ließ sich Andy Wolf von Vedad Ibisevic überlaufen, der eiskalt ins rechte, lange Eck abschloss. Schäfer war zwar mit den Fingerspitzen noch am Ball, konnte die 2:0 Führung aber nicht mehr verhindern.

3:0 in der 58.

Nach dem Seitenwechsel brachte Trainer Ralf Rangnick Franco Zuculini, der in der 58. Minute mit einem unbedrängten Schuss aus gut 18 Metern Keeper Schäfer keine Chance ließ: 3:0. Auch die Wechsel konnten trotz einiger Mühen nichts mehr am Ergebnis korrigieren: Dario Vidosic kam für Daniel Gygax, Havard Nordtveit ersetzte Mike Frantz und Maxim Choupo-Moting wurde für Albert Bunjaku eingewechselt.

Die nächste Partie für den Club ist wieder ein Heimspiel: Am kommenden Samstag, 31.10.09, kommt Werder Bremen nach Nürnberg. Anpfiff wie immer: 15.30 Uhr.