Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK
Freitag, 01.10.2010

Drei Fragen an Martin Bader

Vor dem Spiel gegen die Knappen sprach fcn.de mit Sportdirektor Martin Bader.

fcn.de: Die englische Woche hat Kraft gekostet. Wie zufrieden sind Sie?

Martin Bader: Das tolle Heimspiel gegen Stuttgart, mit dem dramatischen Spielverlauf und dem phantastischen Siegtor von Pino, hat uns an Spiele erinnert, die wir schon lange nicht mehr erlebt haben. Alle die dabei waren, haben noch Tage danach davon gesprochen. Das sind so Spiele, aus denen die Spieler, das Umfeld, unsere Fans, die Kraft ziehen müssen, um in die schweren Aufgaben, die schwere Saison zu gehen.  

fcn.de: Eine schwere Aufgabe wie am Samstag gegen Schalke 04?

Martin Bader: Schalke gehörte schon in der vergangenen Saison als Vize-Meister zu den Top-Mannschaften, die im Sommer wie keine andere Mannschaft in der Liga in seinen Kader investiert hat, um sich qualitativ zu verbessern. Die neuen Spieler müssen ins Team integriert werden, das ist sicherlich der Grund, warum die Schalker noch nicht so in die Saison gestartet sind, wie sie sich das gewünscht haben. Wir können nur hoffen, dass es gegen uns noch nicht perfekt passt. Wir müssen, genau wie gegen Stuttgart, alles aufbieten, um bestehen zu können – was den Einsatz der Mannschaft und die Unterstützung von den Rängen betrifft.

fcn.de: Das Spiel gegen Schalke 04 ist das letzte Spiel im Amt für unseren Präsidenten Franz Schäfer. Was wünschen Sie ihm?

Martin Bader: Präsident Franz Schäfer steht wie kein anderer für die sorgfältige und langjährige Arbeit an einer neuen Vereinssatzung. Die Mitgliederversammlung hat sich im vergangenen Jahr mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen. Der von den Mitgliedern gewählte Aufsichtsrat hat sich seit der letzten Mitgliederversammlung, also seit einem Jahr, in Ruhe, seriös und im Sinne der Mitglieder des Vereines Gedanken gemacht, um diese neue Satzung mit Leben und Personen zu füllen. Die Aufgabe des Aufsichtsrates war es, unseren Mitgliedern Vorschläge zu unterbreiten, die wohlüberlegt sind. Es ist dem Aufsichtsrat gelungen, drei Kandidaten mit Qualität zu überzeugen und für eine Kandidatur zu gewinnen. Ich möchte Franz Schäfer für seinen großen Einsatz, in den unterschiedlichsten Positionen über mehrere Jahrzehnte, für den Club sehr danken. Er war stets ein konstruktiver Wegbegleiter, mit hohem persönlichen Einsatz, auch im sportlichen Bereich. Wir hoffen, dass wir Franz noch oft im Stadion sehen und er seinem Club verbunden bleibt. Persönlich wünsche ich ihm, dass er seine Freizeit ein bisschen ruhiger genießen kann, vielleicht ja auf der einen oder anderen Wanderung im Allgäu. Hierfür kann er sich auf eine kleine Überraschung von der Mannschaft auf der Mitgliederversammlung freuen.