Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK
Profis Dienstag, 12.11.2013

"Die Mannschaft macht extreme Fortschritte"

Mike Frantz ist zuversichtlich, dass es beim Club bald aufwärts geht. Er selbst agierte unter Gertjan Verbeek zuletzt in einer neuen Rolle.

Foto: Picture Alliance

Unterm Strich stand eine 1:3-Niederlage, und trotzdem hatte das Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach am Samstag, 09.11.13, auch seine guten Seiten. "Natürlich steht da dieses Ergebnis", sagte Sportvorstand Martin Bader. "Es gab auch ein paar negative Dinge, die die Trainer in ihrer Videoanalyse angesprochen haben. Aber wir ziehen aus diesem Spiel auch einiges Positives."

In der dritten Partie unter Trainer Gertjan Verbeek setzte es die zweite Niederlage. Aber: "Wir merken schon, dass die Mannschaft das annimmt, was der Trainer fordert", erklärte Bader. " Zu sehen, dass eine Entwicklung stattfindet, stimmt uns zuversichtlich."

"Machen extreme Fortschritte"

Auch Mike Frantz fand durchaus positive Aspekte. "Was wir uns vorgenommen haben, haben wir lange Zeit eins zu eins umgesetzt. Ich glaube, es gibt nicht so viele Mannschaften, die nach Gladbach fahren und dort spielbestimmend sind", sagte der Mittelfeldspieler, gab aber auch zu: "Normalerweise musst du dieses Spiel gewinnen."

Im Heimspiel gegen Wolfsburg am Samstag, 23.11.13, soll der erste Dreier nun endlich her. "Wir sind alle zuversichtlich, dass es bergauf geht", so Frantz. Was dem 27-Jährigen Mut macht: "Die Mannschaft macht nach dem Trainerwechsel extreme Fortschritte, sei es beim Spiel gegen den Ball oder beim Herausspielen von Chancen. Wir verteidigen aggressiv nach vorne, zwingen den Gegner zu Fehlern und bekommen so mehr Chancen."

Ungewohnte Position

Einen Beleg dafür lieferte Mike Frantz in Gladbach selbst. Vor dem Führungstor durch Josip Drmic eroberte er den Ball weit in der gegnerischen Hälfte und leitete so das Nürnberger 1:0 ein. Gegen die Borussia stand Frantz erstmals unter Verbeek und zum insgesamt dritten Mal in dieser Saison in der Startelf und machte seine Sache gut – auf ungewohnter Position.

Als alleiniger Sechser vor der Abwehr schloss Frantz viele Lücken, ging weite Wege und diente im eigenen Spielaufbau als zentrale Anspielstation. Bislang hatte Frantz meist in der offensiven Mittelfeldreihe oder als zweiter Mann auf der Doppelsechs agiert. Mit seiner neuen Rolle lieferte Frantz nun einen weiteren Beweis seiner Vielseitigkeit. Wichtiger ist ihm allerdings, "dass wir jetzt schnellstmöglich Ergebnisse holen", so der Rechtsfuß, der daran aber keinerlei Zweifel hat. "Ich bin überzeugt, dass wir bald auch mal eine Serie starten."