Profis Dienstag, 17.11.2020

Die Leihspieler des FCN: International unterwegs

Foto: Sportfoto Zink

Fünf FCN-Spieler sind aktuell an Vereine im In- und Ausland ausgeliehen. fcn.de hat sich genauer mit deren Saisonstart beschäftigt.

  • Jakov Medic

Beim SV Wehen Wiesbaden hat sich der 22-Jährige in seiner nun zweiten Saison in Hessen zum Stammspieler gemausert. In den vergangenen sieben Spielen stand der Innenverteidiger jeweils über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. „Natürlich bin ich sehr glücklich, dass ich mittlerweile das Vertrauen des Trainers genieße und alle Spiele bestreite. Aber im Fußball muss man versuchen immer mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben. Wer mich kennt, der weiß, dass ich alles für meinen Beruf gebe und mich auf jedes Training und die Spiele optimal vorbereite“, resümiert Medic.

Nach dem Abstieg in die 3. Liga steht die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz. „Wir wissen alle, dass die Liga sehr stark ist und jeder jeden schlagen kann“, sagt Medic, der sich mit seinem Team in dieser Spielzeit den maximalen Erfolg wünscht. Dem Kroaten gelang gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München am 8. Spieltag übrigens sein erstes Drittligator.

  • Lukas Schleimer

Auch der 20-Jährige wurde vom FCN in die 3. Liga verliehen. Dort läuft er seit diesem Sommer für Aufsteiger Saarbrücken auf. „Was uns als Team auszeichnet ist, dass wir nie aufgeben“, fasst Schleimer die bisherigen Auftritte der Saarländer zusammen. Seit zwei Spieltagen grüßt die Mannschaft von Lukas Kwasniok nun schon von der Tabellenspitze, zuletzt feierten sie durch einen Last-Minute-Treffer einen 2:1-Heimsieg über Dynamo Dresden.

„Ich möchte so viel Spielpraxis wie möglich sammeln, um mich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu gehen“, fasst der Mittelfeldspieler seine Ziele in Saarbrücken zusammen. Bei seinem Drittliga-Einstand gelangen ihm kurz nach seiner Einwechslung zwei Torvorlagen zum 2:1-Erfolg über die SpVgg Unterhaching. Auf seinen ersten Startelf-Einsatz gegen Verl Ende Oktober folgten zuletzt zwei Einwechslungen.

  • Dominik Steczyk

Bereits das zweite Jahr verbringt der gebürtige Pole in seinem Heimatland bei Erstligist Piast Gliwice. Mit seinem Klub gelangen dem 21-Jährige in dieser Spielzeit bereits zwei Siege in der Europa-League-Qualifikation. „Das waren tolle Erfahrungen für mich, ich habe in der Zeit viel gelernt“, weiß der Angreifer.

In der Liga läuft es hingegen noch nicht rund, zweimal spielte der Verein unentschieden, die restlichen sechs Partien wurden verloren. Im Pokal und der Liga traf Steczyk bislang zweimal und bereitete ebenso viele Treffer vor: „Ich werde weiterhin hart arbeiten und versuchen, der Mannschaft zu helfen. Ich glaube an das Team und weiß, dass wir besser sind als das, was wir aktuell zeigen."

  • Iuri Medeiros

In seinem Heimatland Portugal läuft Medeiros seit August für Sporting Braga in der Liga NOS, der ersten portugiesischen Liga, auf. Im Ligabetrieb sowie in der Europa League kam der variable Mittelfeldspieler in jedem Spiel zum Einsatz und netzte in zehn Partien zweimal ein, während er ein Tor vorbereitete.

In der Europa League verlor die Mannschaft von Trainer Carlos Carvalhal nur eins der drei Spiele in der Gruppe G und belegt dort hinter Leicester City und noch vor AEK Athen sowie Sorja Luhansk den zweiten Rang. Auch im Liga-Wettbewerb ist der Pokalsieger von 2016 erfolgreich unterwegs: nach fünf Siegen in Folge rangiert der Klub vor dem aktuellen portugiesischen Meister und Pokalsieger, FC Porto, auf dem dritten Tabellenplatz.

  • Adam Gnezda Cerin

Ebenfalls im Ausland und international ist der 21-jährige Mittelfeldspieler unterwegs. In der kroatischen ersten Liga belegt sein Verein, HNK Rijeka, den dritten Tabellenplatz und qualifizierte sich mit zwei Siegen für die Europa League. Zuletzt gab es dort allerdings die dritte Niederlage in Folge. Beim 1:2 gegen den SSC Neapel stand Cerin aber, wie schon gegen Real Sociedad (0:1) die gesamte Spielzeit über auf dem Platz.

Auch in der Liga ist Cerin Stammkraft und konnte direkt in seinem ersten Spiel treffen. Die Belohnung für zuletzt gute Leistungen gab's vor kurzem: Im Länderspiel gegen Aserbaidschan feierte der Rechtsfuß sein Debüt in der A-Nationalmannschaft Sloweniens.