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Profis Sonntag, 23.12.2018

Der Club zur Winterpause: "Dafür lohnt es sich zu kämpfen"

Der FCN überwintert als Tabellenletzter, will sich davon aber nicht beirren lassen. Mut machen vor allem die Unterstützung aus der Kurve und die Rückkehr einiger Leistungsträger.

Das hatte man sich beim Club ganz anders vorgestellt: Im Heimspiel gegen den SC Freiburg wollte man das Aufstiegsjahr mit einem Heimsieg erfolgreich ausklingen lassen und in der Tabelle möglichst noch den einen oder anderen Platz klettern. Nach einer intensiven Partie standen am Ende aber: null Punkte für den Club, die vierte Niederlage in Folge und damit verbunden die bittere Erkenntnis, dass der Club als Tabellenletzter überwintern muss.

„Mit elf Punkten sind wir natürlich nicht zufrieden“, erklärte Andreas Bornemann. „Nach 17 Spielen hat eine Tabelle schon eine gewisse Aussagekraft. Aber wir wussten vor der Saison auch, dass wir viele Dinge richtig machen müssen.“ Das ist im Laufe der Hinrunde zum Teil durchaus gelungen – häufig war der Club mit den Gegnern mindestens ebenbürtig - allerdings fehlte am Ende zu oft die nötige Effektivität und damit auch der eine oder andere Zähler.

Tolle Unterstützung der Fans

Dennoch sieht man am Sportpark Valznerweiher keinen Grund, frühzeitig den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir werden jetzt nicht kapitulieren“, so Bornemann. „Wir haben in dieser Saison auch schon viele Dinge und Ansätze gesehen, die uns positiv stimmen.“

Einer dieser Aspekte ist sicher die Unterstützung der Fans. „Natürlich sind die Fans auch teilweise unzufrieden. Und wenn dann jemand mal pfeift, dann kann ich das auch nachvollziehen“, sagte Michael Köllner. „Aber wir können uns auf die tolle Unterstützung unserer Fans verlassen. Wie uns die Anhänger aus der Nordkurve nach dem Spiel angefeuert und uns Mut gemacht haben, ist etwas, das wir mitnehmen können.“

Verletzte kehren zurück

Mit der Unterstützung des Anhangs im Rücken startet der Club dann am 3. Januar in die Vorbereitung auf die Rückrunde. „Wir werden alles dafür tun, am Ende in der Liga zu bleiben“, so Köllner. Und Abwehrspieler Robert Bauer versichert: „Es gibt bei uns keinen Einzigen, der schon aufgegeben hat. Es ist noch nichts verloren.“

Hoffnung macht zudem, dass mit Beginn der Vorbereitung auch zahlreiche, zuletzt verletzte, Leistungsträger wieder mit an Bord sind. So werden Enrico Valentini, Hanno Behrens, Christian Mathenia, Mikael Ishak und Eduard Löwen, die in den letzten Wochen nur teilweise oder gar nicht zur Verfügung standen, ihr Comeback geben. Zusammen soll es dann in der Rückrunde noch ein paar Plätze nach oben gehen. „In der Mannschaft passt es, die Kurve steht hinter uns; dafür lohnt es sich zu kämpfen“, so Bauer.