Profis Montag, 06.04.2020

Der Club trainiert wieder: Zurück aus dem Home Office

Foto: Sportfoto Zink

Am Montag durften die Club-Profis in kleinen Gruppen erstmals wieder auf den Platz.

Fast vier Wochen lang ruhte der Ball am Sportpark Valznerweiher. Jetzt sind die Club-Profis aus dem „Home Office“ zurück an ihrem Arbeitsplatz.  Am Montag, 06.04.20, durften Spieler und Trainer nun wieder mit dem runden Leder auf den Platz– wenn auch ganz anders, als man es gewohnt ist. „Mit Normalität hat das natürlich nichts zu tun“, sagte Coach Jens Keller. „Wir sind aber froh, dass wir mal wieder den Ball am Fuß und Rasen unter den Füßen hatten.“

Nach Genehmigung durch die Behörden hatte der Trainerstab die Mannschaft in Kleinstgruppen mit jeweils vier Spielern aufgeteilt und mit je einem Trainer nacheinander auf den Rasen geschickt. Unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes und der gängigen Hygieneregeln konnten Behrens und Co. so immerhin etwas praxisnäher trainieren, als in den letzten Wochen.

Ballgewöhnung und physische Arbeit

Mitte März war die Mannschaft nach dem positiven Corona-Test bei Fabian Nürnberger für zwei Wochen in häusliche Quarantäne geschickt worden und hatte sich nur in den eigenen vier Wänden fithalten können. In der vergangenen Woche konnten dann wieder läuferische Aspekte ins Training eingebaut und in Kleingruppen der Kraftraum am Sportpark Valznerweiher genutzt werden.

„Die Jungs hatten jetzt fast vier Wochen keinen Ball mehr am Fuß. Deshalb hat sich natürlich jeder gefreut“, berichtete Keller von Trainingstag eins. „Es geht jetzt erstmal um Themen wie Ballgewöhnung und Arbeit im physischen Bereich. Das ist in der Form natürlich nicht der Sport, den wir kennen. Aber es gilt, die Situation zu akzeptieren, das Beste draus zu machen und kleine Schritte zu gehen.“

Umgezogen zum Training, duschen zuhause

Deshalb wird bei der Planung und Durchführung der Einheiten auch auf alle Details geachtet: Die Spieler kommen bereits umgezogen ans Gelände, messen dann zunächst Fieber und fahren nach dem Training direkt nach Hause, um dort zu duschen. Zwischen den Einheiten der Vierergruppen wird 30 Minuten pausiert. Einmal täglich bittet Keller seine Mannen ab sofort ans Vereinsgelände, dazu bekommt jeder Akteur noch einen individuellen Plan, den es zuhause abzuarbeiten gilt. „Wir wollen vor allem im physischen Bereich viel machen“, erklärt der Club-Trainer den Fokus der nächsten Tage.

Wann und wie es dann in der Liga weitergeht, steht derzeit noch nicht fest. Aktuell ist der Spielbetrieb nach einer Entscheidung der DFL-Mitgliederversammlung bis mindestens 30. April ausgesetzt. Ende der kommenden Woche ist eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung geplant, bei der womöglich weitere Details beschlossen werden.