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Profis Sonntag, 19.01.2020

Das Trainerteam im Trainingslager: "Es gibt immer was zu tun"

Foto: fcn.de / Sportfoto Zink

27 Spieler traten am vergangenen Montag die Reise ins Winter-Trainingslager an, um die Grundlagen für eine erfolgreiche Rückrunde zu legen. Begleitet wurden sie von einem mehrköpfigem Staff, darunter natürlich das Trainerteam um Chefcoach Jens Keller.

Wenn die Mannschaft in Marbella ihren Marsch vom Hotel zum rund zehn Gehminuten entfernten Trainingsplatz antritt, sind sie schon etwas länger da und haben alles für eine optimale Einheit vorbereitet: Thomas Stickroth (Co-Trainer), Fabian Gerber (Co-Trainer), Maurizio Zoccola (Co-Trainer Videoanalyse), Martin Scharrer (Torwart-Trainer) und Florian Klausner (Reha- und Athletiktrainer) begleiten gemeinsam mit Cheftrainer Jens Keller jede Trainingseinheit.

Ein umfangreicher Staff, möchte man meinen. Tatsächlich hat aber ein jeder von ihnen wichtige Aufgaben, die sie wie schon in der Heimat am Valznerweiher auch in Marbella übernehmen – im Trainingslager sogar in intensiverer Form. „Das ist natürlich eine intensive Zeit. Für die Spieler körperlich, für uns Trainer mental. Wenn die Jungs vom Platz runtergehen, setzen wir uns zusammen, besprechen das vorherige Training und natürlich auch das nächste“, erklärt Co-Trainer Fabian Gerber. „Das kriegt oftmals ja keiner mit, ist aber sehr intensiv und nimmt viel Zeit in Anspruch.“

"Die Bedingungen sind überragend"

Gemeinsam mit Co-Trainer-Kollege Thomas Stickroth und Cheftrainer Jens Keller führt das Trio durch jede Einheit. „Wir sind in der Rolle des Assistenztrainers, arbeiten dem Trainer zu. Fabi und ich teilen uns viel auf, wechseln uns ab. Passübungen, Warmups, Video – wir besprechen und machen das gemeinsam", schildert Stickroth die Aufgabenverteilung.

Für das Torhüter-Team ist Martin Scharrer zuständig. Der 36-Jährige trainiert in Marbella ausgiebig mit dem Torhüter-Quartett. „Wir haben endlich wieder viele Torhüter, die trainieren können. Alle sind voll im Saft, alle trainieren voll mit“, freut sich Scharrer, der ebenfalls die Gegebenheiten lobte. „Die Bedingungen sind wirklich überragend. Wir haben insgesamt anderthalb Plätze, also haben wir auch mit den Torhütern genug Platz, um ausreichend und ungestört zu trainieren. Die Jungs haben auch Spaß dabei, sich zu quälen, auch hart zu arbeiten und das in Spielformen auszuleben.“ Mit Mathenia und Lukse feierten zudem gleich zwei Keeper ihre Comebacks im Test gegen NK Osijek, wenngleich Felix Dornebusch am Sonntag das Training verletzungsbedingt vorzeitig abbrechen musste (Diagnose steht noch aus).

"Die Spieler sind alle motiviert"

Während Spieler und Trainer auf dem Platz arbeiten, schaut einer von ganz oben zu. Maurizio Zoccola, Co-Trainer Videoanalyse, verbringt die meiste Zeit der Einheiten auf einem rund fünf Meter hohen Podest, um diverse Einheiten aufzuzeichnen. „Das ist aber nur scheinbar der beste Platz zum Zuschauen, vormittags ist da nämlich Schatten, dementsprechend ist es kalt“, verrät er augenzwinkernd. Zwischen den Einheiten verbringt Zoccola viel Zeit am Laptop, schneidet die entsprechenden Szenen zusammen und wertet sie aus, um den Spielern bildlich darzustellen, was ihnen besonders gut gelingt und an welchen Schrauben sie noch drehen sollten. „Es gibt wirklich immer was zu tun. Es ist schon intensiv, aber wir haben auch kleine Phasen, in denen auch wir uns regenerieren können. Das ist auch wichtig.“

Zu den perfekten Bedingungen vor Ort zählt auch das Fitnesszelt, das in unmittelbarer Nähe zum Trainingsplatz sämtliche Wünsche des Athletiktrainers Florian Klausner erfüllt. „Das ist genial. Das ist wie bei uns zuhause, sodass wir nichts an Geräten mitnehmen mussten. Es fehlt wirklich nichts.“ Im Zelt und am Platz verbringt Klausner viele Stunden mit den Spielern, geht mit ihnen das Kraftprogramm durch. Darüber hinaus kümmert sich Klausner vor allem um die Spieler, die nicht am Teamtraining teilnehmen, sondern individuell arbeiten müssen. „Die Spieler sind alle motiviert, ziehen mit. Zum Ende des Trainingslagers werden sie ein bisschen müde, aber das ist ganz normal“, sagt Klausner. Die Müdigkeit als Resultat harter Arbeit, die sich in der restlichen Rückrunde der 2. Bundesliga auszahlen soll.