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Donnerstag, 29.10.2009

"Das Spiel muss erst mal gespielt werden"

Club am Samstag gegen Werder. 42.000 Fans erwartet. Jetzt noch Resttickets sichern.

2006: Vitteks Doppelpack

Eins ist klar: Am Samstag, 31.10.09, wird es mal wieder Gänsehaut-Atmosphäre im Nürnberger easyCredit-Stadion geben. Zur besten Erstligazeit um 15.30 Uhr ist Europaligist Werder Bremen beim Club zu Gast. 42.000 Fans erwartet der 1. FC Nürnberg – für Kurzentschlossene gibt es übrigens noch Restkarten auf Haupttribüne, Gegengerade und einigen sichtbehinderten Plätzen in der Südkurve.

Die Werderaner haben in dieser Saison eine beeindruckende Serie hingelegt. Trainer Michael Oenning auf der obligatorischen Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag, 29.10.09: „Werder ist eine sehr gefestigte und homogene Mannschaft, ihre Leistungen sind beeindruckend.“ Auf drei verschiedenen Hochzeiten unterwegs, erlaubten sich die Kicker von Trainer Thomas Schaaf bis dato nur einen Patzer.

„Hochkonzentriert ins Spiel gehen“

Am ersten Spieltag der aktuellen Bundesliga-Saison verloren sie im heimischen Weser-Stadion gegen Eintracht Frankfurt mit 2:3. Seit vier Spieltagen steht sogar die Liga-Sieges-Serie. In der Euroleauge gab’s bis jetzt zwei Siege und ein Unentschieden und am Mittwoch, 28.10.09, musste der 1. FCK im DFB-Pokal mit 3:0 dran glauben (Mesut Özil im Kicker: „Nach der Pause haben wir Ball und Gegner laufen lassen und konnten uns ein wenig auf das nächste Spiel vorbereiten.“) ...

Der letzte Heimsieg gegen Bremen ist gar nicht so lange her. 2006 fuhr der Club gegen Werder ein 3:1 ein: Am 18. März schossen Robert Vittek (Doppelpack) und Markus Schroth die Nordlichter aus dem Stadion. Damit beim Spiel am Samstag etwas „Zählbares“ herausspringt, hat sich Oenning bereits Gedanken über die Taktik gemacht: „Wir müssen diese Aufgabe hochkonzentriert angehen. Die Tatsache, dass Bremen innerhalb kürzester Zeit sehr viele Spiele hatte, wäre ein Ansatzpunkt. Wir wollen ihnen das Gefühl vermitteln, dass es schwer wird gegen uns.“ So sieht das auch Christian Eigler: "Hoffenheim ist schon eine harte Nuss. Aber wenn wir so spielen, wie in den ersten 20 Minuten gegen Hoffenheim, packen wir das. Und das ist unser Ziel."

Charisteas‘ und Diekmeiers Werder-Wiedersehen

Die personellen Schnittmengen zwischen den beiden Vereinen sind beim Club ausgeprägter als bei den Bremern: Zwei Club-Spieler trugen in der Vergangenheit das Werder-Trikot. Angelos Charisteas lief 2002 bis 2004 im Weser-Stadion auf; in der Saison 2003/2004 gewann er mit Werder das Double. Als Charisteas nach der Meisterschaft im Mai 2004 im Berliner Olympia-Stadion in der 88. Minute eingewechselt wurde, war Dennis Diekmeier (Oenning: „Der ein oder andere brennt natürlich, da denke ich vor allem an Dennis.“) im zarten Alter von 13 Jahren noch in der Werder Jugend unterwegs. Ex-Cluberer gibt es an der Weser außer Team-Manager Frank Baumann nicht.

Personell kann Trainer Michael Oenning am Samstag fast aus dem Vollen schöpfen: Nur Marcel Risse (Knochenhautentzündung am Schienbein) und Ilkay Gündogan (Mittelfußprellung) pausieren derzeit noch. Doch was auch immer Statistik, Geschichte und aktuelle Situation aussagen mögen, Oenning bleibt optimistisch: „Wir haben viele Optionen. Das Spiel muss erst mal gespielt werden!“