ClubNachwuchs: Umstrukturierung im Grundlagenbereich
Ab der kommenden Saison treten Veränderungen im Grundlagenbereich des 1. FC Nürnberg in Kraft. Der Club wird künftig keine U10-Mannschaft mehr stellen und stattdessen mit einem neu geschaffenen Perspektivteam arbeiten.
Mit dieser strukturellen Entscheidung richtet der 1. FC Nürnberg den Grundlagenbereich seines Nachwuchsleistungszentrums neu aus. Ab der Saison 2026/27 wird die U11 der jüngste feste Jahrgang im ClubNachwuchs sein. Ergänzend dazu wird ein Perspektivteam für Spieler der Altersklassen U9 und U10 ins Leben gerufen.
Das Perspektivteam absolviert ein- bis zweimal pro Woche eine gemeinsame Trainingseinheit und zwischendurch Spiele oder kleine Turnierformen. Die Zusammensetzung der Teilnehmer wird dabei regelmäßig variieren. Eingeladen werden Talente aus der Region, die sowohl ein Spielrecht für den 1. FC Nürnberg als auch weiterhin für ihren Heimatverein besitzen.
Die Neuausrichtung verfolgt mehrere Ziele: Zum einen sollen Nachwuchsfußballer länger in ihrem gewohnten Umfeld und bei ihren Heimatvereinen bleiben, anstatt frühzeitig vollständig in die Strukturen des ClubNachwuchs integriert zu werden. Gleichzeitig erhalten die Spieler die Möglichkeit, den Verein, die Trainer sowie das Umfeld des Nachwuchsleistungszentrums frühzeitig kennenzulernen und sich schrittweise daran zu gewöhnen.
Darüber hinaus ermöglicht die flexible Kadergestaltung des Perspektivteams dem Club, eine größere Anzahl regionaler Talente kontinuierlich zu beobachten, Kontakte zu pflegen und sicherzustellen, dass kein Spieler unentdeckt bleibt. Mit diesem Konzept möchte der 1. FC Nürnberg die Fußballregion noch enger einbinden und neue Entwicklungsmöglichkeiten schaffen.
Dieter Frey, Direktor ClubNachwuchs: „Wir sind überzeugt davon, mit der Umstrukturierung im Grundlagenbereich die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Durch das neue Konzept können wir unser Netzwerk erweitern und gleichzeitig eine größere Zahl an Talenten intensiv begleiten. Die Kinder lernen früh professionelle Strukturen kennen, haben aber weiterhin die Möglichkeit, sich in ihrem Heimatverein zu entwickeln und gemeinsam mit ihren Freunden zu trainieren. Davon profitieren aus unserer Sicht alle Beteiligten. Zudem begrüßen wir es ausdrücklich und wollen es ganz bewusst möglich machen, dass die Kinder parallel weitere Sportarten ausüben. Neuere Studien zeigen, dass Exzellenz in verschiedenen Bereichen des Lebens nicht auf einer zu frühen Spezialisierung, sondern auf einer breiten Basisausbildung basiert. Die in verschiedenen Sportarten gesammelten Erfahrungen und Fähigkeiten können die Kinder gewinnbringend in ihre fußballerische Entwicklung einbringen.“