ClubFrauen: Stimmen des Jahres
Spielerinnen und Trainer blicken zurück und teilen ihre ganz persönlichen Highlights eines außergewöhnlichen Jahres.
2025 war ein ganz besonderes Jahr für die ClubFrauen. Es gab viel zu feiern: den Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga, das 125-jährige Bestehen des 1. FC Nürnberg und sportliche Erfolge, die in dieser Form nicht vorprogrammiert waren.
Thomas Oostendorp, Cheftrainer der ClubFrauen:
„Meine beiden Jahreshighlights waren zum einen der Aufstieg aus der zweiten in die erste Liga und zum anderen das 125-jährige Jubiläum im Sommer. Nach einem Abstieg direkt wieder aufzusteigen, ist extrem schwer – darauf bin ich unfassbar stolz. Vor allem, weil dieser zweite Aufstieg komplett anders war als der erste. Wir haben uns als Mannschaft enorm weiterentwickelt, und das hat man früh in der Liga gesehen. Dass wir diese Leistungen auch in der ersten Liga bestätigen können, ist wunderbar und zeigt, dass man uns vielleicht nicht unterschätzen sollte.“
Doch nicht nur sportlich war das Jahr für den Cheftrainer besonders: „Das Jubiläum selbst fühlte sich an wie eine Woche Karneval – nur ohne Kostüme. Der Umzug durch die Stadt, die Choreo im Stadion und die gesamte Stimmung in dieser Zeit waren unglaublich. Ich bin sehr stolz, dass wir ein Teil davon sein durften.“
Luisa Guttenberger:
„Mein Highlight des Jahres war zum einen der Aufstieg im Sommer und zum anderen das Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Einen 5:3-Sieg gegen eine international spielende Mannschaft erlebt man nicht alle Tage. Wenn Nastassja Lein dann auch noch drei Tore schießt und eines vorbereitet, ist das auch für mich ein persönliches Highlight. Außerdem der erste Heimsieg der aktuellen Saison gegen den SC Freiburg, die zu diesem Zeitpunkt auf einem sehr guten Tabellenplatz standen. Persönlich wurde dieses Spiel dadurch gekrönt, dass ich dort mein erstes Bundesligator erzielt habe – ebenfalls nach Vorlage von Nastassja Lein.“
Nastassja Lein:
„Das größte Highlight dieses Jahres war für mich die 125-Jahr-Feier. Als Teil des Clubs an einem so historischen Ereignis teilhaben zu dürfen, war etwas ganz Besonderes. Vor allem der Umzug durch die Stadt war aus meiner Sicht einzigartig. Ich stand zeitweise ganz vorne oben auf dem Bus und zu sehen, welche Wucht dieser Verein hat und wie viele Menschen anlässlich des Jubiläums auf die Straßen gekommen sind, war wirklich beeindruckend. Auch die Choreo beim Spiel war enorm. Das spezielle Trikot und die Begeisterung rundherum haben hoffentlich allen gezeigt, die den FCN im Fußballdeutschland für irrelevant halten, dass wir es nicht sind – und wie stolz diese Stadt auf ihren Verein ist.“
Neben den emotionalen Momenten rund um das Jubiläum bleiben für Nastassja Lein auch sportliche Highlights unvergessen: „Mein persönliches sportliches Highlight war das Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Das waren Punkte, die vorher so nicht eingeplant waren und zu denen ich selbst viel beitragen konnte. Dieses Spiel hat über 90 Minuten unfassbaren Spaß gemacht.“
Larissa Rusek:
„Ich bin erst im Sommer zum FCN gewechselt und kann daher nur für das zweite Halbjahr sprechen. Mein bisheriges Highlight war aber direkt der erste Spieltag der Bundesliga-Saison. Wir haben auswärts bei Union Berlin gespielt – vor einer wahnsinnigen Kulisse. Für mich war es das erste Spiel in der Bundesliga, was das Ganze natürlich noch einmal besonders gemacht hat. Dass wir dann mit dem Last-Minute-Ausgleich das Spiel noch auf unsere Seite ziehen konnten, macht diese Erinnerung umso magischer. Daran denke ich sehr gerne zurück.“