ClubFrauen nach Leipzig: Der nächste Entwicklungsschritt
Drei verdiente Remis in schwierigen Duellen fuhren die ClubFrauen in der Anfangsphase der bisherigen Bundesligasaison bereits ein. Mit vielen konkurrenzfähigen und leidenschaftlichen Einsätzen verdienten sich Guttenberger & Co. diese Punkte und zeigten dabei eine stetige Entwicklung, die Hoffnung für die kommenden Wochen macht.
Fünfmal traten die ClubFrauen in der laufenden Bundesligasaison bereits an. Als Aufsteiger aus der Zweitklassigkeit ging die Mannschaft von Thomas Oostendorp in jedes dieser Spiele mit der Underdog-Rolle, doch trotzte den Gegnern bereits drei Remis ab und war gegen den Vorjahresvierten Bayer 04 Leverkusen Sekunden davor, dies zu wiederholen. Trotz der bisherigen achtbaren Ausbeute zeigt sich Oostendorp kritisch und meint, dass seine Mannschaft „mehr Punkte einfahren hätte können“, zieht man die Leistungen und Spielverläufe heran.
Neben der bitteren Last-Second-Niederlage gegen Leverkusen dürfte der Niederländer sicherlich das Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim meinen. Homann traf dort vier Minuten vor dem regulären Ende zur Führung, welche die Kraichgauer aber mit der letzten Aktion der Partie noch ausglichen. Dennoch zeigten sich die Cluberinnen über die gesamte Spieldauer hinweg konkurrenzfähig mit dem aktuellen Tabellendritten der Google Pixel Frauen-Bundesliga, was ein Teil einer positiven Entwicklung darstellt: „Wir machen Schritte in unserer Entwicklung“.
An Rückschlägen reifen
Besonders in den wichtigen Momenten, welche das Momentum der Partien beeinflussen sieht der 32-Jährige eine Entwicklung, was sich gegen Leipzig vermehrt zeigte. „Schon gegen Leverkusen und Hoffenheim haben wir uns hier verbessert, doch gegen Leipzig sind wir nochmal einen Schritt nach vorne gegangen“. Geäußert habe sich dies darin, dass die Rot-Schwarzen über viele Strecken der Partie die „bessere Mannschaft“ waren und sich „gute Chancen erspielten“. Das wichtigste für Oostendorp sei aber die Resilienz, welche die Mannschaft nach dem Gegentor in einer eigenen starken Phase zeigte.
Resilienz zeigten seine Spielerinnen in dieser noch jungen Saison bereits zuhauf. Seien es späte Gegentore gegen Hoffenheim oder Leverkusen, das Pokalaus in Ingolstadt oder aber zahlreiche Verletzungen in den vergangenen Wochen. Dadurch habe sich ein stärkerer Teamgeist gebildet, durch den die Mannschaft stetig wächst.
Mit Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben
Nach der achtbaren Leistung zuhause gegen Leipzig ist vor dem Duell mit Carl Zeiss Jena. Im kommenden Spiel im Ernst-Abbe-Sportfeld soll dann der erste Dreier der Saison her. Der Cheftrainer zeigt sich hierzu optimistisch: „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer Art und Weise Fußball zu spielen, Punkte einfahren können“.
Weitere Artikel zur Partie
- 1. FC Nürnberg
- 1:1 Lein (54.)
- RB Leipzig
- 0:1 Dudek (18.)
- Stadion
- Max-Morlock-Stadion
- Datum
- 05.10.2025 16:00 Uhr
- Zuschauer
- 736
- 1. FC Nürnberg
- Rusek – Guttenberger (61. Fröhlich), Fördös, Wos – Gambone, Licina, Miller (90+3. Mailbeck), Pollak (90+3. Senelius) – Homann, Polaskova (68. Mai), Lein
- Trainer
- unbekannt
- RB Leipzig
- unbekannt
- Trainer
- unbekannt