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Profis Dienstag, 17.03.2020

Club in Quarantäne: So halten sich die Spieler fit

Der Corona-Virus stoppt derzeit jeglichen Spielbetrieb. Für die Mannschaft gilt es nun, die 14-tägige Quarantäne bestmöglich zu nutzen, um die Fitness aufrechtzuerhalten.

Es bleibt das beherrschende Thema in Deutschland, Europa und der ganzen Welt: die Ausbreitung des Corona-Virus‘. Am Montag rief der Freistaat Bayern den Katastrophenfall aus, auf den auch der 1. FC Nürnberg umgehend reagierte, sämtliche Fanshops schloss und den Betrieb in der Geschäftsstelle deutlich reduzierte.

Bereits seit Freitag befindet sich die Mannschaft in 14-tägiger Quarantäne. Eine Anordnung des Gesundheitsamtes, nachdem bei Fabian Nürnberger ein positiver Corona-Befund festgestellt wurde. Während also ein Großteil der Club-Mitarbeiter von zuhause arbeitet, steht vorerst auch für unsere Spieler "Home Office" an.

"Ungewöhnliche Situation"

Eine Situation, die sich beispielsweise mit der Sommerpause vergleichen lässt, in der sich die Spieler doch auch zuhause auf die Vorbereitung vorbereiten? „Jein“, erklärt Athletiktrainer Florian Klausner. Das größte Problem: Die Quarantäne schreibt vor, dass Behrens, Frey und Co. ihre Wohnungen und Häuser nicht verlassen dürfen – ein großer Unterschied zur gewöhnlichen Saisonpause. Laufeinheiten und Sprints fallen somit weg, selbst Gassi gehen mit dem Hund ist nicht erlaubt. Das Trainerteam, das sich ebenfalls in Quarantäne befindet, hat seinen Spielern aber umfangreiche Pläne an die Hand gegeben, mit denen sie sich für die zwei Wochen fit halten können.

„Die Situation ist wirklich ungewöhnlich für uns. Wir trainieren so gut es geht zuhause, haben vom Verein aber auch einen guten Plan bekommen“, gibt Christian Mathenia Einblicke. Klausner erklärt: „Im Vordergrund stehen vor allem Kraft- und Stabilisationsübungen, für die sie keine Geräte brauchen.“ Um aber etwas Abwechslung in ihren Trainingsalltag zu bekommen, hat der Club die Spieler inzwischen auch mit Geräten ausgestattet. „Wir haben ihnen Hanteln und Spinning-Räder nach Hause geliefert, unter der Woche bekommen sie auch Laufbänder.“

Weitere Aspekte: Ernährung und Meditation

Die Ernährung spielt ebenfalls einen nicht zu unterschätzenden Aspekt. „Auch hier haben wir den Jungs Vorschläge und Empfehlungen mitgegeben, weil sie zwangsläufig einen reduzierten Kalorienverbrauch haben werden. Ohnehin ist es in der aktuellen Zeit nochmal wichtiger, sich gesund zu ernähren“, so Klausner. Für weitere Abwechslung sorgt eine App, die Mental-Coach Mathias Berthold den Spielern mitgegeben hat, mit deren Hilfe die Spieler ihre Konzentration und Atmung fördern, zudem meditieren können.

Abwechslung ist also geboten, nichtsdestotrotz sehnen sich natürlich auch die Spieler wieder vor allem auf eines: den Rasen unter den Stollenschuhen. Bis dahin steht aber vor allem eines im Vordergrund: Geduld bewahren und auf die Gesundheit achten.