"Club-Gwaaf zum Spieltag": Von allem nur ein bisschen
Der Club zeigt in Braunschweig zwar gute Ansätze, muss sich am Ende aber zurecht mit einem Punkt begnügen. Der Rückblick auf den Nachmittag in Niedersachsen...
Ausgeglichen: Es war der dritte Versuch in dieser Saison, zwei vorausgegangenen Siegen einen dritten folgen zu lassen. Beim ersten Mal war’s gelungen. Damals bezwang der Club am Stück Braunschweig, Dresden und Bielefeld. Der zweite Anlauf hingegen ging schief, als auf Siege gegen Hannover und Elversberg eine Niederlage in Darmstadt folgte. Nun, beim dritten Mal, „entschied“ sich der FCN für den Mittelweg. Nach dem Erfolg in Kiel und dem Heimdreier gegen Lautern nahm die Mannschaft von Miro Klose einen Zähler aus Braunschweig mit.
Und der ging letztlich in Ordnung. „Ein ausgeglichenes Spiel“ hatte der FCN-Coach gesehen, in dem seine Mannschaft in Durchgang eins das bessere Team und dem nach der Pause „nicht mehr so viel gelungen“ war, wie Jan Reichert feststellte. „Wir waren insgesamt zu passiv und mit Ball heute nicht gut genug. Wir konnten läuferisch und spielerisch nicht das bringen, was wir gegen Lautern und Kiel gebracht haben“, erklärte Klose den Grund, warum es am Ende nach zwei Siegen ein Punkt wurde, „den wir gerne mitnehmen“.
Unterschiedlich: Zur Pause lag der Club durchaus noch auf Siegkurs. Defensiv agierten Fabio Gruber und Co. enorm wachsam und aggressiv, mit dem Ball strahlte die Klose-Elf viel Abgeklärtheit aus und war vorne eiskalt. Durch den einzigen Schuss aufs Tor ging der Club mit einer 1:0-Führung in die Kabine. Für Rabby Nzingoula war es der erste Treffer im FCN-Trikot. „Beim Tor haben wir den zweiten Ball gewonnen, hatten eine gute Dynamik und einen guten ersten Kontakt bei der Ballmitnahme. Dadurch konnte er sich die Ecke aussuchen. Ich bin glücklich, dass Rabby sich endlich mal mit einem Tor belohnt hat“, freute sich Klose.
Nach der Pause und vor allem in der Schlussphase stand dann Jan Reichert im Mittelpunkt. „Schlussendlich hält uns Jan den Punkt fest“, lobte Fabio Gruber seinen Schlussmann. „Jan ist die ganze Saison über sehr stabil und entwickelt sich immer weiter. Du brauchst so einen Rückhalt, der immer positiv ist und die Jungs auch immer coacht. Darüber bin ich sehr glücklich“, so Klose, während Reichert selbst nur ganz bescheiden resümierte: „Ich bin einfach froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte.“
Ausblick: Mit 37 Zählern rangiert der Club nach 28 Spieltagen nun auf Rang 8 und im Tabellen-Mittelfeld. Austrudeln lassen will man die Saison aber keineswegs. „Wir schauen auf uns und bleiben bei uns. Wir gehen in jedes der restlichen sechs Spiele mit dem Ziel, es gewinnen zu wollen“, gibt Gruber die Marschrichtung aus. Die nächste Chance auf einen Dreier bietet sich am kommenden Samstag um 13 Uhr gegen Dynamo Dresden (Tickets). Die Vorbereitung auf die Partie gegen den Aufsteiger startet am Dienstag. Die Nachmittagseinheit um 14.30 Uhr ist öffentlich.
Weitere Artikel zur Partie
- Eintracht Braunschweig
- 61. Jovan Mijatovic 1:1
- 1. FC Nürnberg
- 17. Rabby Nzingoula 0:1
- Stadion
- Datum
- 05.04.2026 13:30 Uhr
- Schiedsrichter
- Tom Bauer
- Zuschauer
- 21261
- Eintracht Braunschweig
- Hoffmann - Aydin - Ehlers - Frenkert - Di Michele Sanchez - Flick - Marie (69. Tempelmann) - Ranos (46. Opoku) - Heußer (90. Yardimci) - Gomez (90. Kaufmann) - Sané (25. Mijatovic
) - Reservebank
- Kastrati, Bell Bell, Breunig, Kaufmann, Raebiger, Tempelmann, Mijatovic
, Opoku, Yardimci - Trainer
- Lars Kornetka
- 1. FC Nürnberg
- Reichert - Koudossou - Gruber
- Lochoshvili - Yilmaz - Markhiyev - Nzingoula (80. Becker) - Baack
(69. Lubach) - Justvan (80. Fernandez) - Zoma (90. von der Hitz) - Scobel (90. Grimaldi) - Reservebank
- Mathenia, Buchmann, Mkrtchyan, Becker, Fernandez, Lubach, von der Hitz, Grimaldi, Maboulou
- Trainer
- Miroslav Klose