Club-Gwaaf zum Spieltag: "Ein verdammt wichtiger Sieg"
Es war Heimspiel Nummer acht ohne Niederlage! Am Freitagabend feierte der Club einen 5:1-Heimsieg über den Karlsruher SC, setzte damit seine Heimspielserie fort und freute sich mit Blick auf die kommenden Wochen über drei wichtige Punkte. Unser Rückblick auf #FCNKSC.
Atmosphäre erzeugt: Das war das ausgerufene Ziel von Cheftrainer Miroslav Klose vor dem Duell gegen den Karlsruher SC und seine Jungs erfüllten es. Nach 41 Minuten, einem Doppelpack von Julian Justvan und Saisontor Nummer sechs von Mohamed Ali Zoma stand es 3:0 für den Club. Etwas, was in den Spielen zuvor nicht gelingen wollte: „Wir waren sehr effektiv. Das war anders als zuletzt. Aber auch das gehört dazu. Wir müssen Fehler machen, damit wir sie ansprechen und es besser machen können. Deswegen freue ich mich unheimlich für die Jungs, dass wir dieses Spiel gewonnen haben“, fasste Miroslav Klose nach dem Spiel zusammen. Auch Doppelpacker Julian Justvan freute sich über die gezeigte Effizienz: „Es war wichtig, dass wir uns heute einfach mal belohnt haben. In den letzten Spielen lief die erste Halbzeit oft ähnlich ab, nur haben wir da die Chancen nicht genutzt. Heute waren wir eiskalt vor dem Tor. Dann kommst du in einem Flow, das Selbstvertrauen steigt.“
Dieser Flow war dann auch in Durchgang zwei nicht mehr aufzuhalten. Zoma legte direkt nach der Pause mit dem 4:0 nach und setzte zum späteren Zeitpunkt mit seinem dritten Treffer zum 5:1 noch einen drauf. Allerdings verkürzte der KSC in der Zwischenzeit per Elfmeter und hatte auch im Anschluss einige Möglichkeiten, die der FCN überstehen musste. Schlussendlich trübte das aber die Stimmung im Max-Morlock-Stadion nicht, Fans und Mannschaft feierten nach dem Spiel den zweiten Heimsieg in der Rückrunde ausgelassen: „Die Wucht, die die Fans ausstrahlen können, trägt die Jungs“, so Klose. Ein wichtiger Faktor, der nicht unbeachtet bleiben sollte.
Erfahrungen gesammelt: Klose und sein Trainerteam waren zu zwei Änderungen gezwungen, ersetzten die gesperrten Rafael Lubach und Finn Becker mit Tom Baack und Rabby Nzingoula. Letzterer feierte somit sein Startelfdebüt für den Club. Auf der rechten Seite durfte darüber hinaus zum ersten Mal in dieser Saison Justin von der Hitz ran, wodurch der 19-Jährige sein Profidebüt feierte: „Justin hat es sich verdient, zu spielen. Wenn ich dann sehe, wie Tim Janisch sich für ihn freut, dann macht mich das sehr glücklich“, attestierte der Clubcoach dem Debütanten eine gute Leistung. Und auch von der Hitz selbst zeigte sich glücklich: „Das ist natürlich großartig. Zum einen, dass ich heute mein Debüt feiern durfte und zum anderen, dass das Debüt mit so einem verdienten Sieg gekrönt wurde. Miro hat mir gesagt, dass ich mutig spielen soll, nicht nervös sein brauche und einfach mein Spiel machen soll. Das habe ich versucht“, blickte er auf seinen ersten Einsatz im Profifußball zurück.
Damit aber nicht genug, denn in der 82. Minute wurde noch ein wenig fränkische Fußballgeschichte geschrieben. Marko Soldic - am Freitagabend 16 Jahre, einen Monat und sieben Tage alt - wurde mit seiner Einwechslung der jüngste FCN-Profi in der Vereinsgeschichte: „Wenn ich heute auf die Bank schaue, dann war mit Styopa Mkrtchyan ein 2003er Jahrgang dabei. Der Rest war 2005 und jünger. Das wird sich hier in Nürnberg nicht ändern. Man hat es heute mit Marko gesehen, welche Qualität die jungen Spieler haben. Aber es wird nicht immer so klappen wie heute, was aber mit jungen Spielern auch normal ist“, bestätigte Miro den eingeschlagenen Weg auch mit seinen Einwechslungen.
Tabellarisch geklettert: Auf diesem Weg machte die Klose-Elf am Freitagabend einen wichtigen Schritt, zog mit dem Sieg in der Tabelle am Karlsruher SC vorbei und holte im Vergleich zur Hinrunde jetzt schon sechs Zähler mehr. „Es war ein verdammt wichtiger Sieg für uns. Wir wussten, dass wir den KSC mit einem Heimsieg überholen können. Das ist uns gelungen und ist mit Blick auf die zwei sehr schweren Auswärtsspiele, die jetzt vor uns liegen, sehr wichtig“, blickte Klose voraus, denn mit Bochum und Hertha warten jetzt zwei richtige Auswärtsbrocken auf ihn und seine Mannschaft.
„So müssen wir weitermachen“, sagte Dreifachtorschütze Zoma nach dem Spiel und dem ersten Hattrick seiner Profi-Karriere.
Jetzt heißt es aber erst einmal, das restliche Wochenende zu genießen. Denn für unseren Cheftrainer gibt es nichts Schöneres, als „am Freitagabend vorzulegen“. Wer sich nach diesem fantastischen Fußballabend ein Heimtrikot sichern will, erhält bis einschließlich Montag den Flock von Julian Justvan oder Mohamed Ali Zoma kostenlos dazu. Hier geht´s zum Shop.
Weitere Artikel zur Partie
- 1. FC Nürnberg
- 25. Julian Justvan 1:0
28. Julian Justvan 2:0
41. Mohamed Ali Zoma 3:0
50. Mohamed Ali Zoma 4:0
65. Mohamed Ali Zoma (Kopfball) 5:1
- Karlsruher SC
- 58. Marvin Wanitzek (Elfmeter) 4:1
- Stadion
- Datum
- 13.02.2026 18:30 Uhr
- Schiedsrichter
- Tobias Stieler
- Zuschauer
- 29378
- 1. FC Nürnberg
- Reichert - von der Hitz (82. Janisch) - Gruber - Lochoshvili - Yilmaz - Markhiyev
- Baack (82. Soldic) - Nzingoula (59. Chaikhoun) - Justvan (82. Maboulou) - Zoma - Grimaldi (72. Scobel) - Reservebank
- Mathenia, Chaikhoun, Janisch, Mkrtchyan, Porstner, Fernandez, Soldic, Maboulou, Scobel
- Trainer
- Miroslav Klose
- Karlsruher SC
- Bernat - Jung - Franke - Scholl
(46. Kobald
) - Herold - Wäschenbach (46. Opitz) - Burnic - Pinto Pedrosa (58. Kwon
) - Wanitzek - Fukuda (58. Ambrosius) - Schleusener (46. Farhat) - Reservebank
- Himmelmann, Förster, Müller, Simic, Opitz, Kobald
, Farhat, Ambrosius, Kwon
- Trainer
- 18466