"Club-Gwaaf zum Spieltag": Das Darmstadt-Déjà-vu
Ähnlich wie in der Vorwoche vergibt der Club gegen Münster in Halbzeit eins Chancen auf ein besseres Ergebnis. Wir blicken nochmal auf die Geschichten des zurückliegenden Heimspiels...
Wieder: "Es war wie am letzten Wochenende." Nahezu jeder Nürnberger Gesprächspartner sagte diesen Satz nach dem Heimspiel gegen Preußen Münster. Am diesem besagten letzten Wochenende hatte der Club in Darmstadt gespielt, eine richtig gute erste Halbzeit hingelegt, sich zahlreiche Chancen erarbeitet – um am Ende torlos in die Pause zu gehen. Gegen Preußen Münster hatte der Club nun: eine richtig gute erste Halbzeit hingelegt, sich zahlreiche Chancen erarbeitet – um am Ende torlos in die Pause zu gehen.
"Wir verpassen es leider wieder, das Tor zu machen", sagte Finn Becker über das Déjà-vu. "Uns hat leider wieder der Killerinstinkt gefehlt", erklärte Jan Reichert. "Wir müssen aus diesen Chancen Tore machen", meinte Miro Klose. Kurz nach der Pause traf der Club dann, anders als in Darmstadt, allerdings. Doch: "Wir kriegen dann das Gegentor viel zu schnell", so Klose, der sich deshalb am Ende mit einem Punkt begnügen musste, obwohl er "eine Mannschaft gesehen hatte, die insgesamt mutig aufgetreten ist und eine gute Energie auf den Platz gebracht hat".
Weiter: Am Ende überwog bei den Beteiligten dennoch die Enttäuschung darüber, nicht den dritten Heimsieg in Folge gelandet zu haben. Gerade mit den letzten Auftritten vor heimischer Kulisse ist der FCN-Chefcoach dennoch zufrieden. "Das war schon sehr ordentlich." Seit Ende September und damit seit sieben Heimspielen ist der Club im Achteck nun schon ungeschlagen und holte dabei 15 von 21 Punkten. "So müssen wir weitermachen", wünscht sich Klose.
Auch die Mannschaft sieht sich auf dem richtigen Weg: "Die Art und Weise wie wir aus der Winterpause gekommen sind, macht Spaß. Wir haben gegen Elversberg ein super Spiel gemacht, waren auch in Darmstadt gut und nah dran und haben auch heute wieder ein gutes Spiel gezeigt. Wir müssen uns nur mehr belohnen", so Becker.
Dabei: Seit einigen Tagen erst ist Rabby Nzingoula Teil des Teams. Gegen Münster kam der 20-jährige Franzose auch direkt zu seinem Debüt. Rund 20 Minuten vor dem Ende ersetzte der Rechtsfuß Julian Justvan und agierte auf der Halbposition im rechten Mittelfeld. Eine Premiere erlebte auch Marko Soldic. Das Talent aus dem eigenen Nachwuchs stand zum ersten Mal im Profi-Kader und das, obwohl der Mittelfeldspieler erst vor gut drei Wochen seinen 16. Geburtstag gefeiert hat. Seit der Wintervorbereitung trainiert Soldic regelmäßig mit den Profis und wurde zur Belohnung für seine Leistungen nun auch erstmals ins Aufgebot berufen.
Ausblick: "Wir haben leider nicht gewonnen, deshalb gilt es jetzt, in Paderborn möglichst dreifach zu punkten", gab Finn Becker nach dem Spiel die Marschroute fürs kommende Wochenende aus. Dann gastiert der FCN am Samstag um 13 Uhr beim SCP in Ostwestfalen. Nicht mit dabei sein wird dort Fabio Gruber. Der Club-Kapitän kassierte gegen Münster seine 5. Gelbe Karte. Die Vorbereitung auf die Partie startet am Montag um 10.30 Uhr mit einer öffentlichen Einheit.
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- 1. FC Nürnberg
- 56. Mohamed Ali Zoma 1:0
- Preußen Münster
- 63. Jorrit Hendrix 1:1
- Stadion
- Datum
- 30.01.2026 18:30 Uhr
- Schiedsrichter
- Felix Prigan
- Zuschauer
- 26170
- 1. FC Nürnberg
- Reichert - Janisch - Gruber
- Lochoshvili - Yilmaz - Markhiyev
- Becker (85. Baack) - Lubach - Justvan (72. Nzingoula) - Zoma (85. Biron) - Scobel (85. Grimaldi) - Reservebank
- Mathenia, Buchmann, Porstner, Baack, Nzingoula, Biron, Grimaldi, Maboulou
- Trainer
- Miroslav Klose
- Preußen Münster
- Schenk - ter Horst - Heuer
(46. Meyerhöfer) - Jaeckel - Kirkeskov - Benger (88. Makridis) - Schulz (46. Rondic
) - Hendrix
- Sertdemir
(73. Paetow) - Amenyido (73. Yamada) - Batista Meier - Reservebank
- Behrens, Bolay, Koulis, Meyerhöfer, Paetow, Benjamins, Makridis, Rondic
, Yamada - Trainer
- Alexander Ende