Club-Gwaaf zum Spieltag: „Als Restart nutzen“
Es waren intensive 90 Minuten am Freitagabend gegen den SC Paderborn. Am Ende stand ein 0:0-Unentschieden und somit der erste Zähler der laufenden Saison auf dem Konto des FCN. Unser Rückblick auf #FCNSCP.
Energie ja, Effizienz nein: Basics wie Laufbereitschaft, Wille und Zweikämpfe, forderte FCN-Cheftrainer Miroslav Klose vor dem Duell gegen den SC Paderborn von seiner Mannschaft. Und sie lieferte: „Wir wollten mehr Energie reinbringen, das ist uns gelungen“, so der Cheftrainer nach der Partie. Und auch Julian Justvan stimmte zu und sprach dabei die Systemumstellung auf ein 4-4-2 an: „Die Einstellung war besser, die Bereitschaft war da. Das neue System hat uns geholfen, noch mehr Leute in die Offensive zu bekommen. Bis zum letzten Pass haben wir das auch sauberer zu Ende gespielt, aber da müssen wir noch präziser werden“, lautet das Fazit unserer Nummer 10 zum Offensivspiel. Denn gerade über die Außen, mit dem sprintstarken Mohamed Ali Zoma, eröffneten sich für die Klose-Elf immer wieder aussichtsreiche Gelegenheiten. Ein neues Element im Spiel, was in den kommenden Wochen verfeinert werden soll: „Wir müssen die Kontersituationen besser ausspielen. Dass sind die Abläufe, die irgendwann sitzen müssen. Daran werden wir tagtäglich arbeiten“, so der Clubcoach.
Drei weitere Debüts: Mohamed Ali Zoma durfte bereits am vorigen Wochenende erste Minuten für den Club sammeln. Nun brachte der quirlige Offensivspieler zum ersten Mal sein Tempo im Max-Morlock-Stadion auf den Platz. Auch, weil er von Neuzugang Finn Becker, der sogleich sein Startelf- und FCN-Debüt feierte, gefunden wurde: „Ich habe ihn gut gesehen. Er war ein Magnet und hat den Ball oft gefordert. Da geht es jetzt um viel Abstimmung und Detailarbeit. Da bin ich zuversichtlich gestimmt“, bewertete Klose die Leistung seines neuen Mittelfeldstrategen. Unser Neuzugang selbst gab sich noch nicht ganz zufrieden: „Wir wollten mehr holen, das ist klar“, äußerte Becker sich nach dem Spiel und sprach von einer „geilen Stimmung.“ Einer, der diese Stimmung auch zum ersten Mal erleben durfte, war Eryk Gryzwacz. Er feierte sein Kaderdebüt.
Zu Null: Auch wenn es in der Offensive nicht klappen wollte, so hielt die FCN-Defensive hinten dicht. Becker gestand zwar: „Wir hatten durch die VAR-Entscheidungen etwas Glück“, doch vor allem ein starker Jan Reichert sorgte dafür, dass hinten die Null stand. „Wir haben trotz der Ergebnisse weiter an uns geglaubt, was man heute auch auf dem Platz gesehen hat. Heute waren wir extrem motiviert und haben uns voll reingeworfen. Das Spiel heute können wir als kleinen Restart nutzen und darauf in Zukunft aufbauen“, blickte der Keeper auf das Duell gegen die Ostwestfalen.
Ausblick: Für die Liga steht nach diesem Spieltag die erste Länderspielpause in dieser Saison auf dem Programm. Zeit zum Durchschnaufen ist aber nicht angesagt und so wird das Trainerteam um Miro Klose die kommenden zwei Wochen nutzen, um auf dem Platz zu arbeiten und sich bestmöglich auf das Auswärtsspiel in Karlsruhe vorzubereiten. Die Einheit am Montag, 1. September, ist dabei öffentlich. Sie startet um 16 Uhr.
Weitere Artikel zur Partie
- 1. FC Nürnberg
- –
- SC Paderborn
- –
- Stadion
- Datum
- 29.08.2025 18:30 Uhr
- Schiedsrichter
- Michael Bacher
- Zuschauer
- 30716
- 1. FC Nürnberg
- Reichert - Janisch (46. Biron) - Gruber
- Lochoshvili - Koudossou - Becker (90. Baack) - Lubach - Justvan
- Yilmaz - Telalovic
(76. ERROR!) - Zoma - Reservebank
- Mathenia, Buchmann, ??, Baack, Chaikhoun, Grzywacz, von der Hitz, Biron, ??
- Trainer
- Miroslav Klose
- SC Paderborn
- Seimen - Hoffmeier
(90. Wörner) - Götze
- Brackelmann - Curda - Engelns
(63. Klaas) - Castaneda - Obermair - Bilbija (67. Michel
) - Tigges (63. Copado) - Baur (67. Bätzner) - Reservebank
- Schubert, Yalcin, Bätzner, Hansen, Klaas, Copado, ??, Michel
, Wörner - Trainer
- Ralf Kettemann