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Profis Mittwoch, 24.10.2018

Christian Mathenia: "Ich komme über meine Emotionalität"

Foto: Sportfoto Zink

Im Heimspiel gegen Hoffenheim kam Christian Mathenia zu seinem Pflichtspieldebüt für den Club. fcn.de hat den Keeper getroffen und nachgefragt, wie es ihm dabei ergangen ist.

fcn.de: Christian, dein erstes Pflichtspiel für den Club liegt jetzt ein paar Tage zurück. Wie fällt dein Fazit rückblickend aus?

Christian Mathenia: Am Samstag hat von Anfang an vieles bei mir gepasst, natürlich waren dann aber die drei Gegentore frustrierend für mich. Ich freue mich trotzdem, dass ich endlich mein Debüt für den Club geben durfte, darauf habe ich die ganze Vorbereitung hingearbeitet.

fcn.de: Du sprichst es schon an, bei dir hat vieles gepasst. Wann hast du dir das erste Mal gedacht, dass das gerade ein richtig starkes Debüt für dich werden könnte?

Christian Mathenia: Für einen Torhüter ist es sehr wichtig, gut ins Spiel zu kommen. Es gab direkt zu Anfang einige Aktionen, die funktioniert haben. Es hat quasi angefangen mit dem langen Ball auf Misidjan, woraus der Elfmeter entstanden ist. Als dann die ersten Bälle kamen, die ich parieren konnte, dachte ich mir schon, dass es heute gut für mich laufen kann.

fcn.de: Und wie sah es vor dem Spiel in dir aus?

Christian Mathenia: Ich war definitiv bereit für meinen ersten Einsatz, habe mir aber keinen Kopf gemacht, weil ich auch schon einige Spiele in der Bundesliga gespielt habe. Ich habe bereits die Höhen und Tiefen des Geschäfts erlebt und deswegen war ich zwar angespannt, wie vor jedem Spiel, aber keineswegs besonders aufgeregt.

fcn.de: Insgesamt 72 Bundesligaspiele sind es, die du jetzt absolviert hast. Wie macht sich deine Bundesligaerfahrung bemerkbar, besonders auf dem Spielfeld?

Christian Mathenia: Ich rede sehr viel mit meinen Mitspielern auf dem Spielfeld. Besonders an meine Abwehrreihe gebe ich viel weiter und versuche von hinten heraus Dinge zu koordinieren. Als Torhüter hat man eben auch den besten Blick auf das Spiel und deshalb versuche ich viel auf meine Teamkollegen einzuwirken. Wer das Spiel gegen Hoffenheim gesehen hat, weiß außerdem, dass ich sehr über meine Emotionalität komme. Ich brauche das, um meine Leistung abzurufen und im besten Fall stecke ich meine Vordermänner damit an.

fcn.de: Worauf kommt es jetzt an, damit die Punkte gegen Frankfurt wieder in Nürnberg bleiben?

Christian Mathenia: Erstmal finde ich es bemerkenswert, was für einen Teamgeist wir haben. Das ist sehr wichtig als Aufsteiger in dieser starken Liga. Das Spiel gegen Hoffenheim haben wir knüppelhart analysiert und wissen, dass wir gegen Frankfurt über 90 Minuten so agieren müssen, wie die ersten 45 Minuten gegen Hoffenheim. Frankfurt ist eine spielstarke Mannschaft mit einer gefährlichen Offensive, da gilt es für uns dagegen zu halten. Dann werden wir auch wieder punkten.