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Profis Donnerstag, 12.12.2019

Christian Mathenia: "Heilungsverlauf gut vorangegangen"

Foto: Sportfoto Zink

Seit Anfang Oktober zwingt ein Kniescheibenbruch Christian Mathenia zum Zugucken. Nach mehreren Wochen harter Reha befindet sich der etatmäßige Stammtorwart auf einem guten Weg der Besserung, will schon möglichst bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

„Eine absolute Katastrophe.“ Fragt man Christian Mathenia, wie es für ihn in den letzten Wochen war, die Spiele nicht wie gewohnt zwischen den Pfosten, sondern von der Tribüne aus verfolgen zu müssen, fällt der Torhüter ein deutliches Urteil. „Wenn du außen sitzt, ist das immer am Schlimmsten. Du kannst nicht am Spiel teilnehmen, kannst der Mannschaft nicht helfen“, schildert Mathenia, der Cheftrainer Jens Keller aktuell noch aufgrund seines Kniescheibenbruchs nicht zur Verfügung steht. „Dementsprechend haben mich die letzten Wochen auch sehr mitgenommen und enttäuscht.“

Rund zwei Monate ist es her, dass sich Mathenia bei seiner Rettungsaktion gegen den FC St. Pauli die schmerzhafte Verletzung zuzog. Seitdem kämpft sich der Torhüter zurück, der inzwischen ein positives Zwischenfazit melden kann. „Der Heilungsverlauf ist sehr gut vorangegangen. Ich habe vom medizinischen Team eine große Unterstützung erfahren. Ich denke, dass der Knochen schon nahezu durchbaut ist. Jetzt geht’s darum, die Muskelmasse wiederaufzubauen, zwischen dem linken und dem rechten Knie herrscht ein großes Defizit.“

„Keinen großen Druck aufbauen“

Bevor dies nicht wieder korrigiert ist, könne er auch noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. „Ich bin aber guter Dinge, dass ich das relativ schnell hinbekommen werde. Ich will mir da aber keinen großen Druck aufbauen. Das Wichtigste ist, dass ich alles gut ausheilen lasse. Zu früh einzusteigen bringt ja auch nichts.“

Für eine baldige Rückkehr auf den Rasen hat der Torhüter hart gearbeitet. Nach zwei Wochen startete Mathenia seine Physiotherapie, verbrachte zudem einige Zeit in einer Reha-Klinik in Regensburg. „Dort habe ich über zwei Wochen täglich sieben Stunden an meinen Beinen gearbeitet. Jetzt bin ich wieder hier beim Club, will weiter Gas geben und der Mannschaft bald helfen.“