Profis Montag, 07.09.2020

Christian Mathenia: Die alte, neue Nummer Eins

Foto: Sportfoto Zink

Am Samstag gab Cheftrainer Robert Klauß bekannt, mit welchem Torhüter der Club in die neue Saison gehen wird.

„Wir werden das Spiel so angehen, als wäre es ein Pflichtspiel. Es werden die Spieler auf dem Platz stehen, die aktuell nach den Eindrücken der ersten Wochen die besten Eindrücke hinterlassen haben.“ Nach den Worten von Cheftrainer Robert Klauß im Vorfeld des letzten Vorbereitungsspiels blickten die Club-Fans gespannt auf die Formation, die bei Union Berlin auflaufen sollte. Wer stürmt? Wer verteidigt? Aber vor allem: Wer steht zwischen den FCN-Pfosten?

Die Antwort präsentierte der 1. FC Nürnberg rund eine Stunde vor Anpfiff: Christian Mathenia ist die alte, neue Nummer Eins. „Grundsätzlich bin ich mit allen vier Torhütern in der Vorbereitung zufrieden“, ordnete Klauß nach dem Union-Spiel ein und begründete auch seine Entscheidung: „Chris Mathenia war in der Vorbereitungsphase vom Gesamteindruck der beste Torhüter, hat deshalb heute gespielt und wird auch in den nächsten Spielen im Tor stehen.“

Torhüterteam hat sich schnell gefunden

Mit Dennis Neudahm als neuen Torwarttrainer und Christian Früchtl als Neuzugang stand das neuformierte Torhüterteam, das sich um Andreas Lukse und Patric Klandt ergänzt, vor der Herausforderung, schnellstmöglich eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf die Beine zu stellen. „Grundsätzlich bin ich mit allen vier Torhütern in der Vorbereitung zufrieden“, lobte Klauß. Dem pflichtet Mathenia bei: „Ich denke, dass wir uns mit dem neuen Torwarttrainer Dennis schnell zusammengefunden und gut Gas gegeben haben.“

Auf dem Platz Gas geben wird der Club nun also mit Mathenia zwischen den Pfosten. „Chris Früchtl hat genau das reingebracht, was wir uns erhofft hatten. Er hat Chris Mathenia dazu gebracht, dass er nochmal einen Schritt nach vorne macht“, beurteilt Klauß die Konkurrenzsituation, aus der der dienstältere Keeper als Sieger hervorging und somit auch im ersten Pflichtspiel am Samstag zum Einsatz kommen wird. Dort wartet dann mit dem Champions-League-Halbfinalisten RB Leipzig eine Herausforderung, bei der es auch sicherlich auf einen guten Christian Mathenia ankommen wird.