"Bundesliga bewegt"-Netzwerk: FCN-Coaches zur Fortbildung am DFB-Campus
Wie gelingt es, Bewegung zu einem festen Bestandteil eines guten Ganztags zu machen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter aus den Vereinen des Netzwerks „Bundesliga bewegt“ bei einer gemeinsamen Fortbildung der Bundesliga Stiftung und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am DFB-Campus in Frankfurt. Dabei auch die Coaches des FCN, die Kinder an Schulen und anderen Betreuungseinrichtungen trainieren.
Die rund 50 Bewegungsexpertinnen und Bewegungsexperten aus dem „Bundesliga bewegt“-Netzwerk tauschten sich über erfolgreiche Konzepte der Bewegungsförderung aus und um neue Impulse für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitzunehmen. Im Mittelpunkt standen dabei die Trainingsphilosophie Deutschland und die Schule des Kleinfeldfußballs des DFB.
Für den 1. FC Nürnberg waren die Coaches Martin Seltsam, Oliver Böhm, Nick Sauerborn, Cedric Kist, Björn Lahn, Karl-Heinz Knetsch und Jan Völkel am DFB-Campus am Start, die an über zehn Schulen der Region Kinder nach der Trainingsphilosophie Nürnberg im Kleinfeld trainieren.
Mit dem bundesweiten Ausbau des Ganztags verbringen Kinder künftig deutlich mehr Zeit in der Schule. Umso wichtiger ist die Frage, wie diese Zeit gestaltet wird. Aus Sicht des „Bundesliga bewegt“-Netzwerks ist klar: Schulischer Ganztag braucht Bewegung. Bewegung fördert Gesundheit, soziale Kompetenzen, Lernfähigkeit und Teilhabe. Gleichzeitig bieten Schulen die Chance, alle Kinder zu erreichen, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen oder ihrem Zugang zu Sportangeboten außerhalb des Unterrichts.
Fachliche Impulse und konkrete Praxisbeispiele
Für die inhaltlichen Impulse sorgten Hannes Wolf, Direktor Nachwuchs, Training und Entwicklung beim DFB, Lars Stindl, ehemaliger Nationalspieler, Bundesliga-Profi und Co-Trainer der deutschen U20-Nationalmannschaft, sowie Daniel Stredak ebenfalls aus dem Trainerteam der deutschen U20-Nationalmannschaft.
In Theorie- und Praxiseinheiten vermittelten sie zentrale Elemente der Trainingsphilosophie Deutschland und zeigten auf, wie niedrigschwellige Bewegungsangebote Kinder nachhaltig für Sport und Bewegung begeistern können. Besonders im Fokus standen kleine Spielformen, vielfältige Bewegungserfahrungen und ein kindgerechter Zugang, der Spaß und Beteiligung in den Vordergrund stellt.
Neben den fachlichen Inhalten stand vor allem der Praxistransfer im Mittelpunkt. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden, wie sich die Ansätze in Schulen, Ganztagseinrichtungen und an den Standorten der Vereine umsetzen lassen.